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Talk 74:53 Min 3 months ago 1,318 Views

processpitch DER TALK #95, "KI ZERSTÖRT BPM", Gäste: Stephan Heigl und Christoph Lücke

Beschreibung

Zerstört Künstliche Intelligenz das klassische Business Process Management (BPM)? Ja, im Sinne einer kreativen Zerstörung! KI ist kein Allheilmittel, sondern ein mächtiger Tritt in den Hintern, der BPM dazu zwingt, sich von rein aktivitätsbezogenen Folklore-Prozessen zu lösen und auf ein völlig neues Niveau zu steigen.

Das unumstößliche Fazit: Je unberechenbarer KI-Systeme agieren, desto dringender wird das prozessuale Korsett. BPM bleibt der unverzichtbare Rahmen, um der neuen Unbekannten ein festes Regelwerk zu verpassen.


Highlights und Learnings der Episode:

  • Das McKinsey-Dilemma (Value vs. Hype): Die großen Studien zum Jahreswechsel 2025/2026 zeigen eine klare Frustration. Trotz des massiven Ausrollens von generativer und agentischer KI korreliert die Technologie nicht mit einem messbaren Wertzuwachs (Value) für die Unternehmen. Der Grund: Es fehlen die End-to-End-Prozessbrille und die Ausrichtung am großen Ganzen.

  • Kreative KI im Frontloading (Christophs Hometurf): Statt blindlings Tools in den Raum zu werfen, nutzt Christoph Lücke KI strategisch in der Konzeptionsphase. Über Workshop-Formate und ein exklusiv entwickeltes „Prompt Playbook“ wird generative KI als Sparringspartner für das Redesign von Prozessen genutzt, um eine klare digitale Ambition auf Führungsebene zu formen.

  • Agentische KI in der Umsetzung (Stephans Hometurf): Stephan Heigl integriert KI direkt in die Orchestrierungslösung. Das beginnt extrem niederschwellig beim Strukturieren von unvollständigen Eingangsdaten (z. B. Kundenbriefen) und reicht bis hin zu echten autonomen Entscheidungen (Agentic AI).

  • Der kritische Skills-Shift im Prozessmanagement: Der klassische Berater, der nur stur Kästchen und Linien verschiebt, stirbt aus. Der moderne Prozessmanager muss mehr und mehr Daten und Wissen kuratieren (Knowledge Management). Gefragt ist Organisationsentwicklungskompetenz: Agenten müssen wie Abteilungen oder „Kreise“ behandelt werden, denen man einen klaren Zweck, Arbeitsmittel und strikte Compliance-Grenzen mitgibt.

  • Die Gefahr der ungesteuerten Blackbox: Autonome Agentensysteme neigen durch ihren probabilistischen Ansatz zu unvorhersehbaren Fehlern. Ohne die Kontrolle durch eine zentrale Orchestrierungs-Engine besteht die Gefahr, im laufenden Betrieb Millionen an Token-Kosten blind zu verspielen oder sensible Datenbanken zu kompromittieren.

  • Das Veto des Betriebs: Die Praxis zeigt oft, dass vollmundig grüne KI-Projekte auf den letzten Metern scheitern, weil sich der IT-Betrieb weigert, ein non-triviales System („A ist nicht immer gleich B“) produktiv zu nehmen. Vertrauen entsteht nur schrittweise über klare Risikobetrachtungen und messbare KPIs.

Der Ausweg aus dem POC-Friedhof: Wer Erfolg haben will, darf nicht mit dem Tool einreiten und nach passenden Problemen suchen. Die Experten empfehlen ein strukturiertes Vorgehen: Erst den Prozess analysieren, überflüssige Aktivitäten radikal eliminieren und das verbleibende Skelett gezielt über dezentrale COEs (Centers of Excellence) automatisieren.


Die harten Fakten (Timeline):

00:06 - Intro: Moin zusammen & Die Band-Gründungspläne im Studio

03:48 - Die Provokation: Warum der Titel bewusst ohne Satzzeichen auskommt

05:16 - 7 Jahre Erfahrungswissen: Stephan Heigl über die Evolution der KI im Prozessumfeld

07:25 - Frontloading vs. Umsetzung: Wie sich kreative und operative KI ergänzen

09:30 - Status quo: Was macht klassisches Business Process Management eigentlich aus?

14:33 - Die McKinsey-Erkenntnis 2026: Warum KI-Agenten ohne BPM keinen Value liefern

19:17 - Die 9-Sekunden-Warnung: Wenn die agentische KI Deine Database löscht

22:35 - Die Stufen der Prozessgestaltung: Vom einzelnen Task zum autonomen Generator

27:50 - Schnelle Time-to-Value: Strukturierung von unstrukturierten Eingangsdaten (Briefe/Mails)

30:06 - Holokratie im Code: Warum Agenten wie organisatorische Kreise definiert werden müssen

32:54 - Das Ende des Kästchenschiebens: Warum der künftige Berater mehrere Domänen braucht

35:40 - Das Bern-Rücker-Prinzip: Wie kommt KI vertrauensvoll und produktiv in die Runtime?

38:38 - Die 95%-Hürde: Welchen Fehler machen Unternehmen bei ihren KI-POCs?

41:07 - Botsitting und Ohrenlangziehen: Wer trägt die finale Ergebnisverantwortung?

44:10 - Dezentrale COEs: Das Kontextwissen direkt in den Fachabteilungen verankern

47:01 - Anekdote aus Wien: Wenn der Betrieb die Freigabe des KI-Systems blockiert

53:48 - Digitales Führen: Warum Change Management nichts mit der Technologie zu tun hat

58:03 - Kuratieren statt Modellieren: Klassisches Knowledge Management feiert sein Comeback

01:03:38 - Prozessgeführte Automatisierung: Das rettende Corsett für unberechenbare Agenten

01:06:42 - Der Strategy Signal Workshop: Gemeinsames Commitment auf C-Level-Ebene herbeiführen

01:09:36 - Das Wiener Meetup: Warum der kleine, hybride Club-Austausch die großen Stadien schlägt

#bpmn #phactum

Transkript

Willkommen in der Wunderwelt des gut gepflegten Geschäftsprozesses. Wir modellieren, automatisieren und [musik] optimieren Geschäftsprozesse. Und hier ist dein Host. Moin zusammen, ich bin Mirko, ich Pitch Prozesse und das ist Process Pitch, die Show für Prozessretter. Und alle die es werden wollen, wir haben heute einen wunderbaren Talk.
Das heißt, ich bin ein fauler Mensch. Ähm, ich bin für den unterhaltsamen Teil verantwortlich und will eigentlich gar nicht so viel reden. Aus diesem Grund habe ich mir heute zwei Experten eingeladen. Ähm, da bin ich noch nicht ganz so sicher, ob beide Experten heute zu sehen sein werden. Der eine hat nämlich noch Schwierigkeit mit seiner Kamera, aber da lasse ich mich überraschen.
Ähm, aber ich bin da fest davon überzeugt, dass wir das irgendwie noch hinkriegen. Wen haben wir denn heute hier? Ähm, warte mal, da muss ich erstmal das machen und äh pack hinzu. Der Stefan ist da und der Christoph ist da. [schnauben] Guten Tag. [gelächter] Halli hallo. Hallo. Hallo. Stefan, was ist Stefan, was ist passiert? Deine Kamera ist weg.
[gelächter] Ja, ich ich muss musste jetzt kurz kurz ein bisschen improvisieren, aber äh mit der mit der Laptopkamera zumindest scheint es ja gut zu klappen. Da ist er wieder da. Ähm Stefan kennen wir ja. Stefan hat schon das Vergnügen gehabt, zweimal mit mir in Wien eine wunderbare Ontour Sendung zu machen.
Ähm wir erinnern uns alle an die legendäre Veranstaltung im Edison Café, äh wo beide äh das ja, das ist für mich immer noch kultig. Äh heute heute ist er mal online da und der Christoph ist da. Und wer Christoph nicht kennt, Christoph ist unser Schlachtzeuger, habe ich mir sagen lassen. Du spielst so sieht aus, du.
Hallo erstmal äh du spielst Schlagzeug. Du spielst Schlagzeug. Tatsächlich. Genau. Und insofern ist das der Anknüpfungspunkt auch, wenn ich mal ganz kurz sagen kann, wer ich bin. Also ich bin Christoph Lücke, Digitalisierungsberater aus dem wunderbaren Padaborn, Schlagzeuger leider nicht von Beruf, sondern eher hobbymäßig. Und insofern verbinde ich das eine aber mit dem anderen und sorge in der Regel in den Projekten, die ich begleite, dafür, dass der Innovationsrhythmus letztendlich auf dem Punkt gebracht wird und die Sachen laufen, wie sie laufen sollen. Das
heißt, die Prozesse bestmöglich dann auch vernünftig digitalisiert werden. Das das klingt sehr poetisch, aber ich habe eh rein praktisch auch schon daran gedacht, dass wir eine Band irgendwann mal aufmachen. Also den Schlagzeuge hätte ich schon gern. Ja in dir ja der Stefan hat sich vorhin bereit erklärt, die Gitarre zu übernehmen.
Stefan, bist du noch dabei oder nicht? Ich bin noch dabei. Ja. Ja. Dann haben wir eine Bassistin, die arbeitet bei Bisaji. Ja, also wenn wir uns erinnern, die die Kollegin Stefanie Heigel ist auch noch Stefanie Heil ist dann Heigel hät [gelächter] gesagt. Entschuldige bitte die Stefanie Heil sehr sehr viel in ähnlichkeit hier die spielt hervorragend B.
Ich weiß no nicht, wie wir das mit den Keyboards gestalten, aber das kriegen wir auch noch hin. Das reicht in der Regel schon aus. Drei Leute. Ja, ein haben nie. Das ist wie be Ärzten. Wie bein Ärzten, ne? Also, also im Grunde die Ärzte machen ja auch nichts anderes. Okay, da brauchen wir kein Keyboard. Gut, du singst und du rappst oder? Ich bin der Manager im Hintergrund.
[gelächter] Ich hö mir das alles an. [räuspern] was ihr da macht, aber das das kriegen wir irgendwo nach auf einer Party mal hin. Bei zwei Gläser Kamillentee. Lassen wir uns da mal was einfallen, wie wir die Digitalisierung gestalten. Der Christoph hat ähm hat ähm KI zerstört Bpm als ähm Überschrift äh letztenendes gewählt. Ja, muss ich mal so sagen.
Du warst es. Das klingt provokativ. Ähm ist es auch so gemeint, Christoph? Auf jeden Fall. Ich denke eine Diskussion dieser Art, also wir reden über Prozesse, über Prozessretter, über neue Möglichkeiten, Dinge zu tun. Äh und wenn wir halt ein bisschen nach vorne gucken in dieser Runde, wir sind also aus unserem alltäglichen Arbeitsumfeld raus, dann ist es schon gut, finde ich, äh mal ein paar Stallen oder Provokationen mit einzubauen, ja, die uns sozusagen den Tag lang oder nicht den Tag, Entschuldigung, aber die
Stunde lang leiten können. Gut. und auf den wir ähm auf dem wir letztendlich auf dieser Melodie oder auf dieser Linie, um bei der Musik zu bleiben, letztendlich ähm denke ich mir auch gewinnbringend spielen können. Okay. Für die Zuschauer. Stefan, Stefan, ist die Bubble in Aufruhr? Haben wir alle Schiss vor KI? Ich möchte eigentlich noch noch hinzufügen, dass dass das was du da als also was als Titel da auch beim Process Pitch jetzt da ist.
Äh es hat ja kein Satzzeichen dahinter. Also [gelächter] das eine kann ja eine Fragestellung sein, es kann eine Ausstellung Ausrufezeichen sein, eine Behauptung. Ähm und äh ja, also grundsätzlich äh hätte ich schon gesagt, dass das Thema jetzt jetzt schon längere Zeit ähm sag ich mal mitschwingt und sich da jetzt die Entwicklungsrichtung immer mehr schärft, in die es da auch gehen könnte.
Und ähm ich meine, das ist vielleicht eh auch der ein guter Zeitpunkt kurz kurz drüber zu sagen, warum wir da eigentlich glauben, dass wir dass wir auch da gut drüber reden können. Also einerseits ich bin ja auch viel in der Community unterwegs, mach viel mit der Community, kriegt da einiges mit. Ich bin in, ich hab jetzt mittlerweile doch 7 Jahre Erfahrungswissen in den Automatisierungsprojekten, also quasi so, sag ich mal am in der Endstufe quasi dann äh angeangt, wo man dann eben dann auch äh Automatisierung dann macht und seine Prozesse automatisiert und überall
dort kriegt man es mit. Also, ich kann mich n erinnern vor ein paar Jahren, als das als als ich zum ersten Mal gehört habe das Thema überhaupt, wie könnte man wie wie sich Leute auseinandergesetzt haben damit, wie könnte man in der Prozessorkestrierung überhaupt KI anwenden? Da gab's extrem gute Leute, die da schon sehr früh super Vorschläge gehabt haben und jetzt, ich weiß nicht, habe ich das Gefühl, es es geht halt immer ein Stück höher ähm auch, wo wir KI anwenden.
[räuspern] Und ich glaube, da sind ein paar Themen dabei, die man dann heute an denen wir heute vorbeikommen, die wir da heute einfach noch mal besprechen äh werden. Und ich glaube auch, dass es gerade der richtige Zeitpunkt ist, dass wir einfach unsere Erfahrungswissen Christof auf einer relativ äh, sage ich mal auf dieser basisgebenden äh Arbeitseb ich dann auf der Umsetzung und Arbeitsebene oft äh mit viel Erfahrungswissen ausgestattet, dass wir das zusammenbringen und ja, das ist auch schlussendlich so ist es ja auch schlussendlich zu dem Thema
gekommen, weil wir uns immer wieder gerne darüber auch unterhalten haben. Es ist es ist ja so, also über KI reden ja alle. Ja. So, wenn wir jetzt mal unser, also unsere Prozess, ich ich sage immer Bubbel, ja, es gibt da verschiedene, aber unsere unser Prozessthema nehmen, dann hat KI auch äh Einfluss darauf. Punkt.
Ja, das ist ein Fakt. So, Christoph, du setzt dich anders damit auseinander als als Stefan, oder? Also in Projekt Genau, aber in Ja, genau. Wir saßen wir saßen zusammen, wir saßen zusammen und haben über das Thema und den Titel diskutiert und letztendlich was uns zusammen bringt und das sollte vielleicht auch so der Gegenpol jeweils sein ist äh oder zusammengebracht hat, ist eine gemeinsame Projektarbeit, wo ich eher sozusagen im Sinne von Frontloading aktiv war und den Kunden erstmal dahinebracht habe, äh bestimmte Dinge zu
tun im Prozessumfeld zu automatisieren, lange Diskussionen geführt habe, wohin die Reise gehen soll, bis wir denn da waren, um einen Prozess umzusetzen. oder die Prozesse halt entsprechend umzusetzen. Und da kam unter anderem Hal Stefan ins ähm Spiel und ja, meine mein Thema ist also insofern weniger ähm die Lösung im Sinne von KI Anwendung in einem Prozess.
Stefans Part würde ich eher sagen. Ja, mein Thema wenn ich an KI denke und die die Möglichkeiten des Einsätzes, insbesondere in der Strategiearbeit ist eher so äh kreative KI. Also wie nutzt mir KI bei der Umsetzung Anwendung z.B. BPM relevanter Methoden, Technologien oder Techniken, um äh bestimmte Dinge ähm zu tun, zu planen, auszurichten oder aber bestimmte Fähigkeiten zu entwickeln.
Dies bedarf immer mehr so je weiter ich komme, je mehr Prozesse ich umsetze, damit ich sozusagen das Rad am Laufen halte und diese glaube ich ergänzt sich gut dieser kreative Teil kreative KI eingesetzt z.B. in bestimmten Workshop Formaten mit einem ähm Prompt Playbook oder so etwas und der äh umsetzungsrelevante Teil, den Stefan im Wesentlichen vertritt.
Also insofern war das eine gute Idee, eine gute Gelegenheit halt und wir haben uns überlegt, wir machen das auch nicht groß im Sinne von wir wir machen unsere Takes und zeigen, wo wir sind oder was wir tun, sondern eher wir jemen rum und versuchen diese Linie alt einzuhalten. Okay.
W wenn wir uns jetzt darüber einig oder anders, wenn wir rauskriegen wollen, wie das sich verändert, was wir da machen, ne? ähm müssen wir ja mal vom Status quo ausgehen. Das ist jetzt ein bisschen ähm ein bisschen sehr destruktiv, weil es hat sich ja schon einiges geändert, aber vielleicht gehen wir mal davon aus, das klassische BPM, ja, vielleicht beschreiben wir, vielleicht kennen es ja nicht alle, also wie was wir da tun, aber ähm können wir es kurz beschreiben als Ausgangssituation? Das ist das, womit wir uns seit Jahren beschäftigen.
Christoph, du auf der einen Seite, Stefan in der Umsetzung. Was macht das aus? Genau. BPM, Business Process Management beschäftigt sich da damit, Prozesse, Geschäftsprozesse letztendlich ähm aufzunehmen, zu analysieren, zu planen, zu designen, umzusetzen und kontinuierlich zu beobachten, ob sie sozusagen dem Anspruch genügen, den man definiert hat, im Bezug auf bestimmte Leistungsziele und Maßnahmen zu ergreifen, um das zu stabilisieren oder aber was aber ein bisschen oder es ist vielleicht eher so so mein Hometurf
oder aber das ganze sozusagen mit dem Aufzug nach oben zu zu bemen, um dem auch ein ganz anderes Niveau zu heben, also im Sinne von Redesign oder Neugestaltung von Geschäftsprozessen. Das das ist eine und das andere ist sozusagen dem einen Rahmen zu geben. Das heißt, welche Fähigkeiten sind denn notwendig, damit das auch vernünftig funktioniert? Also, was muss ich für Fähigkeiten haben, um bestmöglich zu designen, bestmöglich umzusetzen, bestmöglich äh Prozesse laufen zu lassen im Sinne von Ausrichtung, im Sinne von Steuerung,
Governance, im Sinne von Menschen befähigen, kulturelle Aspekte berücksichtigen und so weiter. Stefan, kannst du dich daran erinnern, wie das war, als KI noch nicht äh in dein Gebiet eingedrungen war? Wie hast denn da Projekte gemacht? [gelächter] Also ich kann mich erinnern, dass es dass es dass es ganz ganz ähnlich, glaube ich, auch war von dem, was es vorausgesetzt hat, nämlich [schnauben] also ich hätte gesagt, dass es äh äh ich meine, ich muss kurz kurz ausholen.
Also ich habe mich einfach dann nach dem ersten Projekt, wo wir auch zusammeng geearbeitet haben, habe ich auch weitere Projekterfahrung gemacht und hab dann immer wieder mal auch festgestellt, irgendwo das eine läuft ein bisschen besser, das andere läuft ein bisschen schlechter und haben immer wieder die Fragen gestellt, woran das liegt und und die hatten dann alle eins, das ist quasi diese diese Grundarbeit, diese Grundausrichtung, aber auch eben so, worauf muss ich achten, die Sensorik in dem, sage ich mal, gesamten Management
Gefüge ähm dann an der einen oder anderen Stelle weniger stark ausgeprägt war. Also, ich sage, für mich ist das der Vergleich so ich kann in dem Boot so hart rudern, wie ich möchte, wenn wenn äh wenn ich nicht weiß ob die Richtung passt oder wenn ich nicht weiß, ob ich da jetzt ob da jetzt gerade dann irgendwo vielleicht auch irgendwelche, sag ich mal, Eisberge äh versteckt sind, dann habe ich trotzdem ein Problem.
Und äh von dem her ja, ich sag mal, wie wir KI momentan einsetzen, ist es ist es so, dass ich da sowieso nicht allzu viel verändert hat. Also natürlich, ich nutze es an verschiedenen Stellen, ich nutze selber auch, um mich selber auch immer wieder mal zu organisieren. Ähm und wir nutzen es auch in Projekten, also wir haben da jetzt durchaus auch schon schon schon Schritte in Richtung Entic Ei gemacht, also wo wirklich auch Entscheidungen quasi dann getroffen werden von von einer KI mit dabei.
Äh aber grundsätzlich habe ich da noch immer ein sehr eine sehr ähnliche Möglichkeit des Denkens. Ich muss irgendwo irgendwo jetzt zusätzlich Dinge betrachten. Zusätzlich mir ein paar, sage ich mal, äh ja, Eigenschaften einfach noch mit äh Einflussfakt, also Einflussfaktoren mit anerkennen. Also, ich sage nur mal das ganze Thema, dass ich da jetzt, sag ich mal mit zwar den Vorteil habe, dass ich unvollständige Daten schon verarbeiten kann, aber auch ein, sag ich mal, unvollständiges Ergebnis in irgendeiner Art und Weise
rausbekomme. Äh, das mit diesen Umständen arbeiten, das das ist der spannende Teil. Also da lernt man halt jedes Mal auch mit dazu und ich glaube, da machen wir auch eigentlich sehr viel richtig, wie wir da auch rangehen, so diese kleinen Schritte einfach mal ausprobieren. Ja, also Mhm. Wir haben ja alle das Problem, ich also wenn ich eine Software verkaufe, die da in dem Zusammenhang steht, ist ja genauso wie bei euch.
Also wir haben ja alle das Problem, dass wir diese Prozessdenke erstmal reinkriegen müssen in den Kunden, oder? Also es ist ja nur nicht so, dass wir dass wir ähm da einreiten und die alle schon wissen, was los ist oder überhaupt die denke schon Grundvoraussetzung ist. Ist ja nicht so. Ja, also BPM, ja, also wir müssen das da reinbringen.
Punkt. Das ist das eine. Ähm hilft uns KI dabei äh das Tempo zu erhöhen, was die Umsetzung angeht, an nicht die Umsetzung angeht, sondern auch dieses Importieren des Gedankengutes in den Kunden hinein. Ja. Äh hilft KI dabei? oder nicht? Oder macht sie es nur gefährlicher? M also ich würde sagen von von also v vor vom Jahr oder sowas hätte ich gesagt, nee, das das ist erstmal eine also von meiner Perspektive aus, wenn ich sozusagen das ein bisschen strategisch betrachte, ist es mein meine Aufgabe dafür zu missionieren. Also auch
im Sinne einer vernünftigen Lösung und des vernünftigen Ansatzes dafür zu sorgen, Ende zu Ende zu denken, also die Prinzipien, die Denkhaltung des BPM zunächst einmal sozusagen zu vermitteln, also Ende zu Ende zu denken, kundenorientiert, ähm nachhaltig, leistungsbezogen und so etwas. Ähm, was ich jetzt beobachte allerdings ist so ein bisschen kurios, weil wir wir kennen ja jetzt auch die mittlerweile die ganzen Studien der großen Beratungshäuser per Ende des Jahres 2025 und Beginn des Jahres 2026, insbesondere
Kin sie und die Leute z.B., die ja beklagen oder anmerken halt, dass äh man zwar eine großes großes Ausrollen von von KI im Sinne von von ähm generativer KI jetzt teilweise oder verder natürlich auch agentische KI oder Agenten sieht [schnauben] äh aber diese dieses dieses dieses Zunahme von entsprechenden Möglichkeiten nicht korreliert mit einer Zunahme oder entsprechendem Zuwachs an an Value an Nutzen, ja, der gestiftet wird für das Unternehmen oder für Bereiche insgesamt und man äh an verschiedenen Stellen sozusagen
Bewusstwerdung, sagen wir so, ein Bewusstsein entstehen des Bewusstseins erkennt, dass es doch ein guter Gedanke wäre, ähm das Ganze prozessorientiert zu betrachten. Also nicht Use Casases und gucken, wo die hingehen. [räuspern] Man weiß aber nicht das große Ganze, sondern zu überlegen, Mensch, die haben bestimmt eine Relevanz in den großen Ganzen.
Und bevor ich sozusagen das mache, macht's Sinn durchaus Sinn, mich mit Ende zu Ende und Prozessen und dem großen Ganzen sozusagen zu beschäftigen und auch äh im weiteren Verlauf Erfolg im Sinne von Outcome, im Sinne von Value auch anhand von Prozessen zu messen. Also hat sich für uns gar nichts geändert, Stefan, oder? Ähm es wird sich, ich glaube, es wird sich viel ändern.
Warte mal, aber an die Aufgabe erinnere ich mich auch. Ja, also äh Ja. Also, wir müssen erstmal das ganze prozessual betrachten. Ja, also das ist etwas, was ich Ja, so und äh wenn das in den Kunden erstmal rein muss oder in den Kopf des Kunden rein muss, dann ist das äh die Aufgabe, die wir schon seit 30 Jahren verfolgen.
Jetzt mal so provokativ gesprochen. Ja, ich glaube irgendwann wird sich die Frage stellen, wer muss das Ganze dann auch wirklich prozessual betrachten, das dass man die Iber dann vielleicht noch mal noch mal ähm hinterfragt. Aber ich glaube, da wird's dann tatsächlich noch ein bisschen ein bisschen äh Zeit vergehen, bis wir da reinkommen.
Momentan, glaube ich, haben wir einfach den Zeitpunkt, dass wir sehr ähnliche Arbeiten machen, wie wir sie früher auch auch auch gemacht haben und dass wir aber erkennen, wie soll ich sagen, wenn also wä es jetzt notwendig KI zu nutzen, wirklich äh notwendig in der jetzigen Situation äh harte Statement.
Äh nein, aber jetzt kommt eine Dynamik rein. Wir haben viel Potenzial durch durch äh für neue Anwendungsfälle bekommen. Wir haben viel Potenzial für weitere Automatisierungen und vielleicht neue Ausrichtungen auch bekommen. Wir können vielleicht auch jetzt wirklich dann Prozesse kundenbasiert quasi auch in äh gestalten.
Und das bringt eine Dynamik rein, in die es mit sich bringt, dass wir uns damit beschäftigen sollten. Auf jeden Fall, weil irgendwo wird dann der der Abstand zu demjenigen oder derjenigen Company, die die ähm sie das nicht macht, äh natürlich potenziell auch ein bisschen äh größer und die die fischen [räuspern] dann mehr von dem Potenzial schon ab.
Also von dem her, es entsteht auf jeden Fall ein Sog in Richtung an äh Einsatz von KI. Ich ich will mich streiten heute. Ich sage ähm ich sage ist schwierig. Ja, also, also wenn sich unsere Grundaufgabe vielleicht erzählen wir mal Einigung, also die Grundaufgabe hat sich nicht geändert. Prozesse sind wichtig, ja, und die müssen in die Köpfe des Kunden rein und der muss sich damit beschäftigen.
Da muss irgendwas passieren. So, ich habe jetzt Tools, die sich ändern, ja, die ändern sich ja seit Jahren, ja, Jahrzehnten, aber kommen jetzt welche hinzu und wenn Sie alle mit diesen Tools XY arbeiten, dann fühle ich mich gezwungen, das auch zu machen, weil ich glaube, der andere rennt mir sonst weg. Ganz klar. Auch das ist nicht neu. So.
Ähm, wenn ich jetzt aber sage ähm KI hilft mir dabei meine Message leichter zu transportieren, weil sie mir Türen aufmacht, ja, dann ist das durchaus ein Vorteil. Das sehe ich auch so. Ja, also wenn du sagen, okay, auf einmal sind andere Budgetöpfe da, das ist nicht der einsame Kämpfer für Prozessrechte, den es so gibt in den Abteilungen, sondern das ist der ähm der CTO, der sagt, wir müssen mal was mit KI machen.
Ja, dann kannst du einreiten in die Tür und sagen: "Ja, ja, und vorher machen wir was mit Prozessen oder? Das ist doch der richtige Weg, oder sehe ich das falsch?" Ich würde mal beobachten, dass das sehr stark stattfindet auch in [gelächter] das jetzt sehr stark einfach diese Auseinandersetzung äh also dieses Erfahrungssammeln, dieses Auseinandersetzen mit den Erfahrungen, die man da macht.
Ganz ähnlich wie bei RPA eigentlich hat das sind wir gerade noch in einer in einer Phase in der da mal probiert wird, z.B. jetzt alles in einer RPA Lösung reinzuschmeißen, dann kommt man irgendwann mal drauf, ah, okay, ich muss mich ja vielleicht auch mit Dingen beschäftigen, wie Transparenz, Wartbarkeit und dergleichen.
Ähm und dass dort oft nicht mehr alle Mittel vorhanden sind. Genau dasselbe haben wir doch jetzt auch bei äh KI be dem ganzen Thema mit dem agentische KI auch mit dabei. Ich meine äh wir hatten kürzlich diese eine Keyote vom Jakob Freund, wo noch mal referenziert hat auf das Thema 9 Sekunden und dann dann äh ist deine deine Database weg.
Ähm wir haben nicht nur das er hat ja auch gesagt, er hat ja auch gesagt, also alles ist jetzt Legacy. Ja, also alles was vor KI war, ist Legacy. Also wir müssen wir uns darum jetzt kümmern. So, das ist ja auch eine Aussage, die die ähm Marketingtechnisch vielleicht wirksam ist, aber an der Realität noch ein bisschen vorbeigeht, finde ich.
Ja, sie muss halt aufgenommen werden auch. Ja, aber da übergebe ich fin [gelächter] ich fin ich finde ich finde aber trotzdem ist KI äh um das mal von meiner Warte aus zu zu beschreiben, ist KI aber auch eine Provokation, genau das anders zu machen als bisher. Also vielleicht doch nicht den nicht den Prozess zu nehmen oder das wäre ja schon mal schon mal Weg, also äh wirklich dieses Prozessbewusstsein zu haben und sagen, wir müssen den gesamten Prozess redesignen, den wir haben.
Ich gehe jetzt noch mal einen Schritt weiter. Was wäre denn, wenn wir das ganze die ganze Art und Weise, wie wir Leistungen erstellen, je nachdem, was ein Unternehmen tut, äh in Frage stellen im Sinne äh des gesamten Value Streams. gibt es da Bestandteile, die ich durch den Einsatz von KI in welcher Form auch immer in Frage stellen kann oder anders ähm machen kann.
Ähm und dass man da auch ansetzt. Auf jeden Fall finde ich eröffnet es mittlerweile zur Zeit ähm ähm eine große Dynamik im Bezug auf wir denken mal darüber nach, was wir tatsächlich anders machen können. Und Owow, unser Konkurrent, der macht das ja auch jetzt und ich weiß gar nicht, wie weit der denkt, ne? Also insofern auch getrieben von Technologie, aber auch von diesem ähm wir leben ja alle zurzeit in einen großen äh Reallabor, was KI anbelangt, also was heute geht nächste Woche im Prinzip auf solt.
Ähm sich aber trotzdem voranzutasten, um bestimmte Dinge zu tun. Also das Experimentieren, also das Experimentierfreude auch da ist, um bestimmte Dinge auch auf einem anderen Level auszuprobieren, nicht indem ich sage, okay, ich habe hier eine Aktivität, ein Teilprozess oder vielleicht sogar den Prozess und an der und der Stelle streife ich sozusagen mein Silo an und dann sieht's schön aus und es ist KI, sondern ganz anders daran zu aber aber ja ist die das in Fragestellen von Prozessen an sich ja nicht sowieso
Teil von vom BPM Also ähm ob nur KI als Tool mir diese Frage verschärft oder äh ich mich das zu schon Ewigkeiten frage. Also, wenn ich meinen Kunden betrachte und sage, okay, das ist nicht so, dass wir uns jetzt drei Monate mit deinem Orderprozess beschäftigen und dann ist gut, ja, sondern äh wir gucken zum einen, was wir was wir anders machen wollen und können, ja, aber im Grunde sind wir permanent jetzt dabei, an diesem Prozess zu arbeiten und auch auf äh auf lange Sicht daran zu arbeiten. Äh, wir können es nur
jetzt schneller tun. Aber im Grunde hat KI da maximalen Tempozuwachs erzielt, aber nicht in in grundlegende grundlegenden Change erreicht, finde ich. Ich denke, das ist auch eine Frage, die sich jetzt ändern wird dann mit der Zeit, die voranschreitet, weil wir auch also KI ändert alles sehr schnell. Das merken wir jetzt schon eben vor zwei Jahren gab's die ersten die ersten Einsatzgebiete, wo ich das vielleicht dann irgendwo in einem Task mal z.B.
innerhalb von einem Prozess verwenden kann. Äh jetzt gibt's dann die sag ich mal Prozess Gestaltung innerhalb also eines Teilprozesses äh innerhalb eines eines orchestrierten Prozesses. Und die der nächste Schritt, was wäre der nächste Schritt ist ja, dass ich dann auch einfach sage, okay, die gesamte Prozessgestaltung mit überhaupt mal herausfinden, was wie schauen die Prozesse überhaupt in echt aus und was was gibt's da für sag ich mal Artefakte in der in der im Unternehmen ähm die mir helfen dann dann auch zu beschreiben, die Einfluss drauf
haben, wie ich einen Prozess gestalten soll, ja? also allein compliance technisch äh irgendwelche Vorgaben, aber auch vielleicht einfach dann dann wie möchte ich dann dann ähm was möchte mit einem gewissen Prozess erreichen? Ähm ich glaube, wenn wir auf der Ebene ankommen und das sind wir jetzt auf dem Weg hin, dann eröffnen sich ganz neue Möglichkeiten, weil dann hast du da mal wiederum die Möglichkeit, dass dass du sag ich mal einen einen eine automatische Challenging auch mit einbringst. Warum ist dieser Prozess an
der Stelle so? Und äh wenn das eine jetzt schon die die KI übernimmt, äh dann unterhalt sich dann vielleicht mal ein KI äh Prozess äh Generator mit jemanden, der der das von von Compliance Challenged äh ob das oder jemanden, der das der das jetzt mit der Ausrichtung beispielsweise auf äh Effizienz oder Kostenparung challenged.
Mm. Also, da können wir dann schon neue neue Bereiche beschreiten. Das ist all schon schon schon ziemlicher Schritt, also das das automatische sozusagen Aushandeln zwischen Agenten offensichtlich oder irgendwie so habe ich das zumindest verstanden. Also gerade in dem Bereich Discoverby oder Design, da glaube ich ist ist noch viel menschliche Kompetenz erforderlich, so um zu einem Commitment zu kommen, weil ich sehe gerade in in meiner Prozessarbeit sagen mal so, Digitalisierungsarbeit, dass es oft daran scheitert, dass zu
bestimmten Zeitpunkten und relativ früh alle Akteure, die jetzt in dem Moment vielleicht auch noch gar nicht ähm so relevant sind, irgendwann zusammenkommen und sich Gedanken darüber machen im Sinne von wo geht's hin und wir verabreden wirklich ein gemeinsames Ziel und diese Kollaboration und das miteinander, das auch KI unterstützt sein kann, keine Frage, ist immer noch meine ist meine persönliche Meinung immer noch sehr relevant oder wird immer noch weiterhin sehr relevant sein bei aller Automatisierung und und Operating
Systems, die das alles automatisch machen, im Prinzip den den Prozess Life Cycle sozusagen automatisieren, Schritt für Schritt, ja, ist das immer noch ein wesentlicher Aspekt gerade der Aspekt der Kreativität, der Kommunikation, Kollaboration und so weiter. nicht nur der, also die Prozessaufnahme ist, also es gibt ja eine riesen Fanabteilung von Leuten, die sich hinsetzen und sagen, das das macht alles die KI, also die ganze Sache aufzunehmen und ähm man man redet, man sperrt dann die 20 Leute, von denen du gerade gesprochen hast, die
Beteiligten sperrt man da ein, lässt es transkribieren, dann spuckt man irgendwas aus, was an Transkript da ist und packt dieses Transkript dann äh in eine entsprechende KI und dann lässt man sich ein BPMN Modell erzeugen und dann ist es gut. Äh ist das so? Ist das die Realität oder ist es das, worauf es hinausläuft? Merkst du das in deiner Arbeit oder mag mögst Nee, mögst du magst du es? Entschuldigung, mögst du es magst du es mit 20 Leuten in einem Raum zu sitzen, Christoph und und sich kommunikativ auseinanderzusetzen?
Also ich sehe nicht, dass das passiert. Ich sehe zwar Ansätze, sagen mal so, man muss immer überlegen, wer sagt so etwas? sagt das jetzt ein Produktanbieter, der sozusagen sein nächstes Level, sein nächsten Pitch irgendwie machen möchte, ne, zu gucken auch was passiert oder trifft das irgendwie den Zug der Zeit oder ist das die Realität und ich würde sagen, ich meine, wenn wir sagen KI übernimmt künftig Routinearbeit mehr und mehr neben anderen Dingen, die vielleicht noch in der Zukunft passieren, ist es persönlich, finde ich
persönlich gerade so so was was Entscheidung, was was absicht, was Beurteilung anbelangt, das ist obligt den Menschen, weil letztendlich der Mensch, wer auch immer es ist, künftig die Ergebnisverantwortung hat, also es wird keine Maschine, kein kein Agent, zumindest jetzt nicht absehbar sozusagen ähm gelabelt werden.
So, du bist verantwortlich und du du trägst irgendwie die Verantwortung für das Ergebnis. Das wird nicht passieren. Also Bedarf ist Abstimmung, Kollaboration und ist immer die Frage, wie ich wie ich es gestalte. Und ich finde gerade ähm ganz bestimmte ja Kollaborationsformate so zu beginnen oder [räuspern] vorab, also was ich jetzt eben mit mit Frontloading beschrieben habe, sind sehr wichtig ähm um den halt die Grundierung zu schaffen.
So, wo geht's dann hinter auch in der Umsetzung, die dann auch vielleicht ein bisschen mechanischer und automatischer erfolg? Also, ich bin befürter äh weiterhin von von äh Workshops dieser Art, allerdings natürlich mehr und mehr ähm augmentiert, angereichert mit KI Fähigkeiten, insbesondere aber im im Bereich so kreativer KI. Wo wo nutzt du das äh ähm Stefan, in deinem Prozess bei der Umsetzung dann? Also, wo wo kommt KI ins Spiel bei dir? Ja, also direkt in der in der ähm Orchestrierungslösung haben wir es auf jeden Fall jetzt schon schon auf
verschiedenen Arten und Weisen gemacht. Ich meine, der eine Punkt ist, ich glaube, das ist auch ein ein Einstiegspunkt, der echt sehr niederschwellig ist und der extrem große, sag ich mal, Benefits mit sich bringt im Sinne von eingesparter Zeit ist oft, wir haben ganz viele Prozesse, wo noch immer irgendein äh unstrukturiertes Eingangsdatum da ist, irgendein Artefakt wie ein Brief oder dergleichen, wo ein Kunde beispielsweise oder eine Kundin äh schreibt.
Äh wir seh wir sehen das ja auch äh ganz viel davon, was wir jetzt bereits an diesen KI Lösungen haben, ist ja oft ähm ist ja oft irgendwo im im direkten Kundenkontakt dann eben auch und da gibt's dann äh die Möglichkeit, dass wir das nutzen, um diese unstrukturierten Daten durchsuchen, uns zu strukturieren und [räuspern] äh verarbeit machen quasi für unseren unseren äh normalen deterministischen Prozess dann auch in weiterer Folge ähm damit gut äh gut äh umgehen zu können. früher.
Wer hat das gemacht? Das waren ja immer auch wirklich die Sachbearbeiter und Sachbearbeiterinnen, die haben dann einen Brief bekommen, haben dann geschaut, okay, okay, okay, vielleicht noch gab's vorher noch irgendeine Art von Zuteilung zu einer Abteilung. Ja, und das sind alles schon Sachen, die man jetzt mittlerweile ähm sehr gut automatisieren kann.
Und das ist jetzt vielleicht äh wir wissen KI kostet auch was, ähm aber hier haben wir auch einfach wirklich eine direkte Einsparung dann dann im Sinne von da ist Arbeitszeit eingespart. Ähm, das ändert jetzt noch nichts am Prozess, sondern es ist einfach nur eine eine Einsparung innerhalb des Prozesses. Und äh wo es dann spannend wird, ist dann halt, wenn es wenn es zum ersten Mal auch sagst, okay, ähm du arbeitest mit mit Konfenz äh Niveaus und irgendwo musst halt auch mal wissen dann ähm, wo du austeuerst, wo dann dann trotzdem vielleicht noch
mal die diese der Mensch irgendwo äh befragt werden muss und das das noch mal ähm noch mal reflektieren, was da jetzt auch wirklich extrahiert worden ist. Also, wir haben das beispielsweise, dass wir dass wir äh da einen gewissen Typus erkennen müssen und dann entsprechend zuteilen.
Also, das ich vorher gemeint hab mit Abteilungszuteilungen und so weiter. Das könnte man da alles erledigen, das könnte man da alles wirklich einfach vom Menschen wegbringen. Ähm und das geht auch jetzt schon sehr gut. Also das äh damit haben wir schon neues Erfahrungen. Ähm dieser dieser Bereich, wo man dann auch wirklich schon eine andere Herangehensweise braucht.
Also dieses, ich habe einen einen Bereich in meinem Prozess, den der immer von der KI auch gestaltet wird quasi, also was nutze ich davon, ja, also was für Möglichkeiten, wo ich dann eigentlich schon ein bisschen äh Organisationsentwicklungsprache teilweise brauch. Ja, also mich ich finde das ganz ganz spannend. Ich bin auch bei uns bin ich auch in der internen Organisationsentwicklung bin ich bin ich äh Coach, wir machen das nach der Genorganisationsentwicklung und dort gibt's gibt's Einheiten, die nennen sich jetzt Kreise beispielsweise
und dann ähm und dort definieren wir auch, was ist denn der Zweck von dem Kreis, was sind die Arbeitsmittel von dem Kreis, welche Prozesse, auf welche Prozesse greift dieser Kreis zurück, mit wem interagiert er, was sind die Umwelten. Ähm und das sind eigentlich auch alles Dinge, die wir die wir in in diesen äh Teilprozessen dann eben auch wiederum sehen, wenn es der wenn es der Agent entscheiden darf, was davon gemacht wird.
Ja, also du hast die Arbeitsmittel, du hast auch Prozesse, die dann auch mit dabei sind, du hast eine Datenbasis irgendwo mit dabei. Ähm und du musst ihm natürlich mitgeben, was was ist eigentlich das Ziel, dass du erreichst, was ist was ist der Zweck? Ja, du hast die typischen Tätigkeiten ja mit dabei. Mhm. Und da glaube ich wird sich wird sich je höher wir da die Stufen voranschreiten, wird sich das auch we ganz spannend, wenn man drüber reden, wird sich das auch ändern, was wir an Voraussetzungen an Leuten quasi an Skilles und Leuten,
die die in diesen äh Automatisierungen mitarbeiten, weil du auf einmal eine andere Sprache können musst. Okay, apropos Skills, ähm was muss ein BPM Berater mitbringen, zusätzlich mitbringen, um in der heutigen Zeit zu bestehen, Christoph, was glaubst denn du, was dazu gehört? Was hat er dazu gelernt? Oder was hat er früher Ja, also im Grunde ganz vorne.
Ja, also ja, Tür eintreten, äh über Prozesse reden und ähm und in gewisser Art und Weise Automatisierungsideen entwickeln. Genau. Genau. Und im Vergleich zu früher würde ich sagen, also ich komme ja auch so aus der aus dem Umfeld ähnlich wie jetzt ähm wie jetzt äh Faktum äh so der Prozesssetzung.
Wir haben den Auftrag einen Prozess umzusetzen. Ähm natürlich müssen wir zwangsläufig, weil wir so ein entsprechendes Tool dann einwenden, müssen wir natürlich in Prozessen denken, aber so richtig hat Prozesse keine auf dem Schirm. Also man macht das dann nimmt das was ist und dreht so ein bisschen an den kleinen Schräubchen und hofft, dass gut wird.
Ich glaube, künftig wird aber dieses Thema äh, dass man sozusagen den Überblick hat und mehr sozusagen den die Wirkung eines Prozesses sich verinnerlicht, wie Stefan es gerade schon beschrieben hat, mit all den Implikationen wesentlich äh mehr Raum einnehmen als das reine ähm [schnauben] ja Modellieren oder so etwas.
Also klassischerweise hat man über modelliert oder das Modellieren, das Kästchen schieben auch in sozusagen in der Gruppe äh so fossiert mit dem Effekt zumindest in Teilen, dass da eher so Folkloreprozesse zumindest was Istprozess anbelangt herauskommen. Also nehme ich dann zehn andere Leute kommt was anderes raus als die ersten.
Und ich glaube das wird sich in jedem Fall ändern äh dass das mehr ähm dass das mehr in die Zukunft gedacht wird. Also was will ich damit? Welche welche Messkriterien wende ich an an dem Prozess? Was muss ich tun, um ähm das ähm dann auch zu erreichen? Gar nicht mehr so sehr in in Abfolgen, sondern in Möglichkeiten, die ich bereitstelle.
Also muss glaube ich ein künftiger Berater oder vielleicht auch ein Prozessmanager, ob es die Rolle dann künftig noch in der Form geben wird, weiß ich nicht, so übergreifend glaube ich agieren. Also mehrere Domänen auch ähm sein Eigen nennen. Also wenn ich wirklich denke, er muss Ende zu Ende auch die Betrachtung anlegenm und er muss koordinieren können.
muss vielleicht im im agentischen Kontext verschiedene ähm Automationen, verschiedene ähm KI Systeme äh koordinieren können. Also, das ist ein anderes ähm Skill Set, würde ich sagen, als bisher auch weg von diesem kleinen kleinen und diesem äh so funktionsorientierten oder vielleicht so bis zum Teilprozessbezogenen Denken, so von einer sozusagen Wand bis zur nächsten, sondern wirklich tatsächlich übergreifend, koordinierend, abstimmend, Entscheidung treffend und so weiter.
Technik äh Gläubigkeit und der Wunsch ähm ganz vorne mitzureiten und äh die Angst, dass man irgendwas verpasst, bricht mir das irgendwann das Genick. Guck mal hier. Ja, KI haftet nicht, erfordert Vertrauen. Äh diese diese Nummer ähm wenn ich alles darauf setze, KI in ausgeprägter Form ähm in in meiner Arbeit zu nutzen, ähm gehe ich gewisse Risiken ein, die ich äh vorher nicht kalkulieren kann oder äh habe ich habe ich äh oder sprecht ihr euch äh den entsprechenden Mut zu und sagt: "Okay, lass mal gucken." Ja, also wir wollen
schon mal intensiv äh voranschreiben. Stefan ich fand das spannend mit dem KI. Haftet nicht KI braucht Vertrauen, weil ich glaube, das wäre auch eigentlich ein ein natürlich ein nächster Punkt im Gespräch gewesen, das brauch ein T-Shirt von ne von dem [gelächter] genau. Ja. Na, aber sehr gut.
Also, es wird nämlich auch in dem äh gibt's ja auch dieses dieses äh nette Buch von Bern Rücker und Ey Johnston eben, wo sie sich auch Gedanken gemacht haben, schon schon einfach zum Einsatz, äh wir wie setzen wir eigentlich KI in Unternehmen produktiv ein? Also wie kommen Sie überhaupt in Produktion? Und da ist ein ganz großer Punkt ist überhaupt das Vertrauen.
Und da haben wir einfach zwei verschiedene, sage ich mal, Pole an den herangehendweisen. Die eine herangehensweise ist, dass ich halt Stück für Stück die Integrationstiefe äh äh erhöhe. Ich habe es jetzt vorher schon gesagt, dass äh die niedrigste äh Schwelle ist da, dass ich halt einen Task geordnet ähm ja ähm machen, das wo mir quasi einen eine DDM eine Antwort gibt und ähm ich dann aber einfach wieder reingehe in meinen deterministischen Prozess.
Ähm, dann die nächste Schwelle wäre dann natürlich eben dieses agentische KI, wo ich dann eben auch schon die Möglichkeit habe, dass ich zumindest auf Teilprozess Ebene dann dann äh auch schon den Prozess gestalten lasse durch die KI. Äh, es gibt ja auch eine ganz andere Möglichkeit. Man kann ja auch sagen, ich ich [räuspern] habe einen Prozess, der eigentlich jetzt nur quasi mal einen Ausgangszustand und einen Endzustand ähm hat und alles dazwischen lass ich die KI machen.
Da laufen wir ganz groß in Gefahr natürlich, dass das dass das äh dass ich verschiedene Punkte, die wichtig sind im BPM, ja, also diese Nachvollziehbarkeit in ganz vielen Organisationen, aber auch einfach auch ganz normale unternehmerische Grenzen, also dass ich halt, soll ich sagen, nicht eine halbe Milliarde, wie es jetzt da teilweise schon irgendwo koopierte war, dann mal ganz kurz verspielt habe, indem ich einfach ganz viele Token eingesetzt habe.
Das habe ich auch gelesen. Okay. Ja. Und und das kann man halt grundsätzlich jetzt mittlerweile gibt's schon Lösungen, wo man da eigentlich ganz gut damit umgehen kann. Ich mag auch äh ja und man kann auch sagen, okay, aus dem heraus, was da dann quasi auch beobachtet wird ähm wieder z.B. Prozessschritt abfolgen oft miteinander verlinkt sind, so ein bisschen sage ich mal Process Mining auf auf einer mir fällt ja Entschuldigung.
Ja, alles gut. Halt ruhest. [gelächter] Ja. Ähm, also das wäre wäre der der andere Ansatz, also, dass ich mir schaue, okay, innerhalb der Grenzen, die ich die ich die ich gebe und innerhalb der Möglichkeiten, die ich gebe, wie verhält sich eigentlich mein Prozess tatsächlich? Und von dem heraus habe ich dann kann ich dann, sage ich mal, das Vertrauen in die Rahmen in den Rahmen mal gesammelt haben und dann kann ich auch optimieren und kann sagen, ja natürlich, also jetzt jetzt ist das zu teuer. Z.B. wenn ich diesen
Prozesschritt, der eh immer in der Abfolge kommt, dann dann überall mit von der KI orchestrieren lass warum soll ich das machen? Ich muss ja nur wissen, dass es dieser Prozess Prozessabschnitt ist, weiß ich die Abfolge schon, ne? Ähm, also ich glaube, da wird's einfach verschiedene Wege geben, wie sich die wie sich da die Unternehmen da Stück für Stück äh herantasten.
Äh, nächster Schritt ist für mich ganz klar einfach auch, dass das Teile zumindest des Prozesses ähm von der KI gestaltet werden oder ausgewählt werden. Okay, ihr seid ihr seid, wenn ich Experten hier habe, finde ich das immer gut. die den kann ich immer meine doofen Fragen stellen, wenn ich jetzt davon ausgehe, ja, ähm oder anders die Statistiken kennen wir ja alle, also viele probieren und machen POC in Richtung äh ähm KI und machen machen interessante Erfahrungen und dann hört's auf.
Ja, dann wird das irgendwo versenkt, ja, 95% wird kportiert, äh kommen nicht über dieses Stadium hinaus. So, dann haben wir Erfahrung gesammelt, aber so wie kommt man denn zu einem Prozess oder wie kommt man denn zu einem KI Projekt? ähm das äh in Produktion geht. Also, was machen die 5 % richtig, die die das äh effektiv nutzen und vernünftig nutzen? Wie finden die? Also, machen die sich keine Gedanken vorher über das, was da an Wert geschaffen wird oder lassen die sich von der Technologie treiben oder welchen Scheiß veranstalten die? Ja,
bitte. Viel vielfach vielfach äh vielfach ist das ja halt, ich habe ja eben schon von dem großen B Labor gesprochen, den wir uns ja befinden. Äh also eine Strategie ist es ja tatsächlich, das ist ja nicht designed, glaube ich persönlich, sondern es ist eine Strategie ähm KI auf auf sagen so Einzelaktivitäen, Aktivitätenebene, Mitarbeiterbene auszurollen und überhaupt äh ein Gespür dafür zu kriegen, wie wird das angenommen, was gibt's für Möglichkeiten, die sich daraus ergeben und die aber, glaube ich, so eine
bestimmte Decklung haben. Das zeigen ja auch die Studien, also, dass sie zwar verbreitet sind, Menschen wenden es an, aber so der große Hub passiert da nicht im Sinne von ähm Effektivität, Effizienz insgesamt für den Prozess. Und da sind wir halt bei uns, also ich kann es ja nur von unserer Seite aus sagen, dass dass es darum geht, glaube ich, und das glaube ich sichert auch dann den Erfolg von dem Einsatz von KI, wobei man immer differenzieren muss, was ist denn jetzt mit KI gemeint? Also KI äh im Sinne von jetzt in in Agenten, die
wir in Prozesse integrieren, wirklich konsequent auch eine Linie fortzuführen, die uns auch in Teilen halb BPM vorgibt. Das heißt, das wirklich sauber zu designen äh auch zu gucken, welche welche äh Untiefen es gibt, also im Sinne von einem POC vernünftiges aufzubereiten und dann aber auch vernünftig zu entwickeln und insbesondere bei agentischen ähm Konstrukten oder Systemen halt wirklich auch ähm sich zu überlegen und zu entwickeln, wie weit oder wann wann ist es genug äh sozusagen entwickelt.
Das ist ja eine andere Entwicklung als jetzt äh vielleicht ein Prozess mm äh mit einer Prozessorchestrierung umzusetzen. Wann ist genug und wann muss ich in welcher Form auch die Verantwortlichkeit dessen mit einfordern? der diesen Agenten jetzt weiterhin betreut im Sinne von lernen oder im Sinne von Botsitting, wenn dies mal so ausdrücken möchte, aber dass wir sozusagen das ist ein schönes Botsing, das habe ich auch noch nicht gehört.
Also äh genau, wir wir müssen also wenn wenn Bots, also Algorithmen oder jetzt äh in dem Sinne äh Agenten vernünftig laufen würden ähm und äh äh selbständig lernen würden dazu, ohne dass es zu großem Schaden führen würde. So aufgrund äh ihres probabilistischen Ansatzes, [gelächter] ja, ne, müsst müssten wir ja nicht so viel tun.
Also insofern ist das ja das Gebot der Stunde, insbesondere das hab eben schon diskutiert dieses ich brauche Verantwortlichkeit für das Thema und das muss wirklich das ist nicht irgendwie so, sondern der die wird dann im Anschluss dann äh an den Ohren gezogen, es nicht funktioniert, sonst geht läuft das auch Ruder. Aber was ich sagen will, vom Pilot vom Pilot dann aber diese äh weiteren Mechanismen oder weiteren ähm Verfahren ähm strukturiert anzuwenden, die dazu führen, halt ein Prozess in Gänze auszurollen und dann den Prozess auch mit seinen ähm Dingen, die wir definiert
haben, also was Wirkung anbelangt, KPIs oder so weiter zu messen, um darauf dann Rückschlüsse zu herzuleiten zum Einsatz von mir aus Agenten oder oder einem agentischen System. Also das das ist die Stärke, finde ich, unserer Arbeit, also von Prozess äh Profis, genau diesen Weg auch aufzuzeigen.
Also weg von diesen äh Use Casases und Einzelfallanwendung hin. Wir haben immer den Prozess im im Blick und wir ziehen das nach unserem über die Jahre Jahrzehnte ähm äh gereiften Verfahren sozusagen von der Idee zu Wirkung dann um. Wer hat denn Entschuldigung Stefan, bitte? Ja, ich wollte wollte ergänzen, ne? Ich ich glaube äh auch wir haben vorher noch mal gesagt, was wie KI sich auswirkt.
Ich glaube ähm, dass es dass wir das ganz wichtig ist, dass wir jetzt auch immer wieder Dynamiken ein bisschen bisschen sage ich mal vor äh ja vorhersehen, ist jetzt übertrieben gesagt, aber uns überlegen, was da passieren könnte. Und eine Dynamik, die einfach realistisch ist und die wir jetzt schon merken, ist, dass wenn KI beispielsweise für also Entwicklungsunterstützend eingesetzt wird, also wirklich am am Ende äh am Menschen eingesetzt wird, ähm und den Menschen dort äh unterstützt, es steigt die Entwicklungsgeschwindigkeit. Die
Entwicklungsgeschwindigkeit steigt äh merken wir jetzt schon doch tatsächlich auch enorm und beträchtlich und das führt zu Engpäen, die die sowieso schon immer da waren, aber die wirken sich jetzt immer stärker aus. Also beispielsweise bin ich oft in einer Rolle, in der ich dann dann die Anforderungen eben auch generiere.
Ähm, ich merke das jetzt schon, wenn ein Team dann da ist, dass dann fünf, sechs äh Entwickler mit dabei drinnen hat, dann ist das schon eine eine ein Sog mittlerweile da, der herausfordernd ist. Und gleichzeitigerweise habe ich dann, wenn ich dann auch im Prozess dann stärker äh KI auf höheren Ebenen anwende, habe ich immer mehr ähm Kontextwissen aus, das direkt in den Fachabteilungen verankert ist auch mit dabei.
Und was haben wir jetzt? Wir haben sowieso dieses dieses Thema, dass dass die Entwicklung sich beschleunigt. Ähm, wir brauchen mehr Kontextwissen aus den aus den Fachabteilungen. Aus ähm diese zwei Einflussfaktoren alleine gehen schon hin, dass wir oft, sag ich mal, das, was wir heute machen, diese zentralen Umsetzungses, also wo du wo du wirklich eine eine oft in der IT gelagerte Abteilung hast, die halt für Fachabteilungen dann dann äh ihre Prozesse auch äh automatisiert und sie unterstützt dabei. Ähm, ich glaube, da
müssen wir müssen man mehr zukünftig dann in einer Richtung denken, dezentrale COIs auch, also, dass, weil, dass wir dort quasi auch äh das Kontextwissen abholen, wo dann auch die Entwicklung eigentlich dann schlussendlich auch stattfindet. Okay. Development oder Entwicklung an sich, Projektumsetzung, ja, das ist ein ganz ist ein neues Thema für mich.
Also ja, dass da immens was passiert, dass die alle nicht so richtig wissen, wo sie hingehören, dass ihr Mindsetz sich ändern muss und so weiter. Ja. Ja, klar. umbenommen. Wir sind ja ganz vorne im Kaninchenbau. Ja, also wenn der Christoph äh da losreitet und im im Grunde im Grunde Aufklärungsarbeit leistet, ähm die Aufnahme, das hat er jetzt gesagt, äh mit 20 Leuten in einem Raum zu sitzen und zu kommunizieren über das, was da an Prozessen läuft, ist wichtig und gut.
Gibt's große Fans? Streiche Streiche 20 Streiche 20 und ersetze 7 oder so. Ja, okay. Ja, gut. Ich wollte bisschen übertreiben. Ich übertreib mal gern, aber äh im Grunde ist ähm es ist ein Tool oder sagen wir mal, also es klingt sehr viel ähm nach den frühen RPA Jahren, finde ich. Ja, also ja, wir müssen aufpassen, da wird's mal gemacht.
Äh Elfriede in Abteilung X hat's mal probiert, dann treten wir mal gegen den Rechner, wenn es nicht läuft. Ähm und dann vergessen wir es mal ganz schnell, wie das gelaufen ist bis dato. Ähm dann landen Informationen ähm ähm auf Servern, wo sie nicht hin sollen, weil äh irgendeiner das ganz wild da reingeschoben hat.
Ähm also also das Übliche, ja, so und dann glauben alle auf einmal in dieser Hype Zeit, das ist das Allheilmittel. Ja, es rettet uns immer und überall, nicht nur im Development Umfeld, auch im Beratungsumfeld, im Erfassungsumfeld der Prozesse beispielsweise. Ja, wir sprechen das einfach nur rein und gut ist und alles solche Sachen entstehen und dann kommt die Phase, wo sie alle sagen, okay, lass mal genauer hingucken.
Ja, so wer hat's denn verkackt? Wer hat die 95% POCs mit KI gemacht und nicht umgesetzt und nicht in Produktion gebracht? Wer ist schuld daran? Frage an euch beide. [gelächter] unterschiedlich. Also äh kürzlich hatten wir wir ja auch wieder ein ein Meetup in Wien. Äh und da was auch ganz interessantes, dass dass dort z.B.
auch ein ein äh Prozess, in dem auch eben KI eingebaut war. ähm der hatte quasi alle Quality Gates durchschritten und überall stand stand grün dabei und schlussendlich hat sich dort, also gab's die Anekdote, hat sich dort der Betrieb geweigert, dass das äh das ganze drum in in Betrieb zu nehmen, weil sie gesagt haben, also muss man jetzt nicht alles nachvollziehen können, sage ich mal auch in der logischen Argumentation, aber weil sie gesagt haben, das ist also KI, das ist ja schlussendlich, also da haben wir ein nontriviales System A ist nicht
immer gleich B, sondern sondern A ist jetzt wahrscheinlich B an der Stelle und ich weiß auch nicht, was drinnen alles passiert eigentlich, wie die Verbindungen drinnen überhaupt da sind und wie soll und da kann man schon sagen, wenn man sich auf diese Punkte fixiert, ähm kann man schon sagen, das ein Betrieb, der auf, sag ich mal, Erfahrungen ausgerichtet ist, die er heutzutage halt bisher gemacht hat in der Vergangenheit, dass der mit solchen Systemen noch dass der das misstrau sieht, ja, also dass es dass es da wiederum dann
vielleicht auch irgendwie eine andere Art von äh Aufteilung, sage ich mal, dann dann geben muss, wer dann zuständig dafür ist. ähm auch ein ein äh Sprachmodell beispielsweise oder ein überhaupt eine KI insgesamt zu betreiben. Ähm also das ist der eine Faktor, dass da oftmal auch der Betrieb einfach noch nicht ganz ganz ausgelegt äh zu sein scheint.
Und warum bei so vielen äh das nicht klappt, muss ich dir ehrlich sagen, müsst man die Erfahrung muss ich halt dann auch noch mal sagen. Die anderen Fragen. Genau. Bei euch klappt bei euch klappt alles. Okay, verstehe. [gelächter] Aber ich vielleicht vielleicht noch mal z zur Abgrätzung. Ich würde es aber in der Diskussion, die wir hier führen, immer also mein Anspruch ist immer sozusagen Prozesse zu innovieren oder Prozesse auf ein anderes Level zu heben.
Also ich ich komme jetzt nicht aus dem Ja, genau. Ich ich komme wir müssen differenzieren, was ist KI in dem Zusammenhang? Also ich, unser Ansinn oder mein Ansinn zumindest ist äh oder mein meine Profession ist jetzt nicht ähm KI an möglichen Tools und an allen möglichen Basis äh Varianten äh GenI agentische Plattformen, wie auch immer zu propagieren und zu sagen, wir müssen KI einführen, dann wird gut.
Nein, umgekehrt. Wir kommen ja, deswegen schließt sich der Kreis zum Anfang, wir kommen ja sozusagen mit dem Prozess Mindset und das ist das, was ich für mein für meine Arbeit im Rahmen Digitalisierung so als eine wesentliche äh Zutate immer mitnehme mit diesem Prozessmindset und wir wollen, wir werden ja gerufen, um einen Prozess gut zu machen oder halt auf ein anderes Niveau zu heben, von dem aus er dann weiterhin besser performt und dann stelle ich mir eine ganz andere Frage, also was macht den Prozess gut
und was was soll er denn tun? nicht äh ich habe ein Tool und wo kann ich das am besten hin, wo kann ich das am besten einsetzen? Also persönlich, ne, verschiedene, also z.B. für mich ist K jetzt so eine so eine man sagt ja auch so so General Purpose Technologie, genau wie Dampf oder Strom. Also ich schieße auch, ich schieße auch nicht auf den Prozess und sage, welche möglichen Stromanwendung gibt's denn und kann ich eine Kaffeemaschine, ein Meerroboter oder Betonmischer dafür verwenden, sondern ich grenze schon ein mein
Problem. Ich will ein Haus. Wenn ich 20 Wenn ich 20 Mehroboter in meinem Keller habe und die unbedingt loswerden will, dann bringe ich sie natürlich in den Prozess mit ein. Klar. Okay, also das ist das ist von vor rein so die finde ich so die die äh Justierung und Entschuldigung und um das noch zu ergänzen und in dem Zusammenhang ist es ja umso wichtiger aus meiner Perspektive wiederum, ne, also vielleicht ein bisschen bisschen äh übergeordnet, dass man sich zu Beginn auch genau diese Frage stellt. Was ist denn nun auch mein
Portfolio, mein mein Automatisierungssetting? Darüber muss man sich ja unterhalten, nicht sagen, ich habe jetzt RPA, was mache ich damit? Ich habe jetzt Orchestrierung. Was mache ich damit? Nein, ich habe ein eine in der Regel ja ein Mix aus verschiedenen Ansätzen, ne? Und die muss ich ich muss sozusagen die koordinieren, zusammenbinden und einen eine Art Filter formulieren.
So, ich habe den und den Prozess und meine mein mein mein Regelwerk sagt in jedem Fall immer, ich gucke mir erstmal den Prozess an, was kann ich von den Aktivitäten brauche ich nicht mehr oder kann ich irgendwie anders organisieren, so dass ich das gar nicht erst automatisere und den sogenann Beton in die Organation kippe, sondern äh da sortiere ich erstmal aus und was dann da ist, dann gucke ich Orchestrierung zuerst, ähm Agentic dann oder wie auch immer in in welcher Reihenfolge, ne? Also dieses sich gemeinsam die Opportunitäten
ansehen und daraus auch ein ein eine Maßgabe äh entwickeln für die tatsächliche Umsetzung der Einzelprozesse, womit wir wieder bei der Mission sind, oder? Ich ich bin ein riesen Fan von Missionen. Ja, also das was du gerade beschrieben hast, ist ja wir gucken und wir werden gerufen, wenn wir einen Prozess besser machen sollen.
Ja, oder anders oder ich will einen Prozess besser machen. Warum will ich das? Weil irgendwer leidet unter dem Prozess offensichtlich. Ja, da ist da ist irgendwas irgendwo ist die Kacke am Dampfen. Ja, irgendwas ist schlimm, also muss er geändert besser äh und so weiter. Und du kommst hin und sagst, okay, das ist erstmal die Prämisse, darüber unterhalten wir uns.
Erstens, wo tut's weh? Äh zweitens was können wir denn tun? Und dann machst du vielleicht den Koffer irgendwann mal auf und sagst, okay, wenn wir das jetzt erfassen wollen, meinetwegen kannst du hier Speech Mining betreiben. Das Wort habe ich erst letzte Woche gelernt. [gelächter] Ja, wir reden wir reden darüber und dann auf einmal ja, haben wir da was Schönes oder wir setzen uns hin wie früher mit sieben Leuten und äh und und malen den Prozessmodell und reden dann darüber, ob es nur Kamunda 8 oder ob es was anderes ist, ist ja egal,
äh was dann damit passieren soll. Und dann eventuell reden wir im Optimierungsfall über die Auswertung der Daten, die da angefallen sind. Da können wir KI benutzen, blablabla, aber im Grunde ist es ein Toolset. Ja. Ähm und ist in der Entwicklung wichtig, wichtiger vielleicht, ja, auch was die konkrete Softwareumsetzung angeht.
Ja, das ist glaube ich was anderes, aber äh im Grunde ist es ein Hilfs ja Werkzeug. Wenn man zu doll auf Hilfe angewiesen ist, verlangernt man zu denken. Und eine Frage, also zum wie sind wir, wie lange sind wir schon unterwegs? Eine Frage habe ich zum Abschluss, was das Change Management angeht.
habt ihr ähm also das ist ja immer schwer, ne, also die Leute davon zu überzeugen mitzunehmen. Das hast du ja gesagt, Stefan, vorhin. Ja, also, dass man da auch niemanden umrennt äh und sagt so, wenn ich jetzt aus meinem Koffer die Keule KI ziehe, ähm ist das wird Change Management noch wichtiger? Ja, also anders wird die Angst davor, dass da etwas passiert, was ich nicht kontrollieren kann und was ich auch nicht dokumentieren kann und ich im Griff habe, wird die größer? oder nicht? Also, also ich ich kann nur aus beid aus meinem Umfeld berichten. Ähm es hängt
immer ist ich glaube persönlich ist hat nichts mit dieser Technologie zu tun, ob es jetzt KI ist oder RPA oder Automatisierung, wenn ich wenn es mir nicht gelingt und das insofern ist Digitalisierung oder digitale Transformation vielleicht ein anderes anderes oder ja einen anderen Spinner reinzubringen, hat immer damit zu tun, dass Führung das vermitteln kann.
Also, ich muss es verstehen, ich muss die Menschen einbinden, also die müssen das auch glauben, was ich hier erzähle und am Ball bleiben. Und letztendlich führt das dazu hoffentlich dann irgendwann, dass das auch irgendjemand oder nicht irgendjemand, aber die Menschen auch selbst die Verantwortung dafür zu übernehmen und das hat aus meiner Erfahrung gar nicht so sehr mit der Technik zu tun.
Es wird zurzeit gehyped. Äh es werden ja Horrorszenarien teilweise an die Wand projiziert. Ja, die aber in der anderen Liga, glaube ich, spielen als wirklich im betrieblichen Kontext. Das kann dort auch vielleicht im größeren Umfeld vielleicht ein Thema sein, aber wichtig ist, dass äh sozusagen das große ganze, dass das sozusagen digitale Führen ähm vernünftig funktioniert.
Okay, das hat mit Ks zu tun. ist mein Mann. [räuspern] Ja, sehe ich so. Ja, also sehe ich sehe ich eh nicht. Ja, also im Grunde im Grunde es ist ein Werkzeug. Ja. Ähm, dass unsere Also können wir uns darauf einigen, ich stell jetzt mal die Frage einfach im Raum. Also eigentlich hat sich nicht so viel geändert. Punkt.
Also ich habe Stefan, ich habe gehört, dass du deine Arbeit auch nicht großartig anders machst, dass du beschleunigst an irgendeiner Stelle, aber im Grunde ähm an der Mission ändert sich nichts. An der Mission ändert sich nichts. Leute, das Satz kurz kurz kurz überdenken. Also, weil ich glaube schon, dass dass das KI das Potenzial hat eine gewisse, sag ich mal, Qualitätsänderung auch insgesamt hervorzurufen.
Und ich glaube, dass dass manche äh dass wir in zum Prozess Management da auch manche Dinge jetzt neu lernen müssen. Also wie verbinde ich auf einmal dann, ich vorher schon gesagt eben, also mit dem dezentralen COI ähm beispielsweise dieser Dynamik dahin, das hat ja das verbindet ja noch was Weiteres. Ja, das das verbindet ja auch das dass wenn ich dann jetzt äh dann KI auch äh zum Prozessgestaltung nutzen möchte, dass ich dann auch sag ich mal Möglichkeitsraum einschränkende Informationen brauche von äh ganz anderen Stellen und auf einer ganz
anderen Art und Weise formuliert, als wir sie als wir sie jetzt haben. Also ähm beispielsweise eben der Unternehmenszweck, wenn der dann wenn der dann eben noch mit reinkommt. ähm beispielsweise eben auch eine generelle Compliance Ebene, die halt vorher, sage ich mal, über den Menschen immer direkt direkt noch mal in das Prozessdesign eingeschlossen ist oder was dann genau in einem Task gemacht worden ist, welche Daten da wirklich dann übertragen werden durften und dergleichen.
ähm diese Sachen, die die glaube ich werden zukünftig auch einfach stärker stärker schon auf eine andere Art und Weise verkabelt werden müssen, sage ich mal, mit dem mit dem Unternehmen und die müssen in einer anderen Art und Weise damit reinfließen können und ein Mensch muss da beurteilen zu können, ob das geklappt hat oder nicht.
Also, wenn ich da jetzt z.B. für irgendeiner Art von Möglichkeitseinschränkung gebe. Äh eine Kontextualisierung ist ja nichts anderes. Also quasi noch mal so sagen, okay, das ist dann dein dein dein Bereich, der sich daraus ergibt. Ist halt kein harter Bereich mehr, aber ein ein weicher. Ähm, aber äh ja, also dann dann brauche ich da auch neue neue Methoden und Denkansätze, glaube ich.
Aber es wird gleichzeitig auch noch mal noch mal wichtiger, dass ich die Anfangsarbeit gut leiste, nämlich, dass ich diese Klarheit einfach im Grunde, warum mache ich das eigentlich, warum ich da bin, dass ich diese diese Arbeit wirklich auch gut gemacht habe und regelmäßig auch machen. Also Christoph, an deiner Mission ändert sich gar nichts, glaube ich.
Also das ist mal so, also die die Mission die Mission, wenn ich meinen Kunden und die den die Wertschpfunk ins Auge fasse, die ich gegenüber meinen Kunden erbringe, eigentlich nicht, aber es ändert sich insofern, sagen wir so, von der Aufgabe etwas und insofern wirkt das mit Sicherheit auch auf das Thema BPM ist, was äh gerade schon ein bisschen anklang, dieses Thema so wir müssen weg von diesen reinen äh Aktivitäten bezogener Betrachtung von BPM, sondern in der Mitte steht mehr und mehr irgendwas mit Intelligenz, also wir
müssen kuratieren. Prozessmanager oder Menschen, die dort professionell unterwegs sind, müssen mehr und mehr Inhalte, Daten, Informationen korrieren s, dass hinterher ja mehr haben, aber auch zu gucken, wie wo kommen die her? Es ist klassisches so knowledge Management, Datenmanagement auch eine Governance zu entwickeln, wie kontinuierlich dieses Wissen auf dem Stand gehalten wird und für die alle Bereiche, also für Designtime, für Buildtime und für Runtime eines Prozesses auch immer äh aktuell und ajur sind und sofern auch vertrauensvoll,
vertrauenswürdig sind. Das ist, glaube ich, noch ein weites Feld äh was noch nicht so richtig äh erforscht ist, glaube ich, und bzw. wo es noch nicht die Standards gibt, ähm die den äh diesen Werkzeugkoffer Bpm ähm jetzt noch mal anreichern für zukünftige Anwendungsfälle. Okay. Dass der Werkzeugkoffer angereichert wird. Okay.
Das da sind wir uns einig, ne? Also das ist etwas Ja, so. Okay, der Werkzeugkoffer wird angereichtet. Ihr seid auf das Change Management nicht so ganz eingegangen. Haben die Leute mehr Angst davor, dass sich was verändert oder haben sie weniger Angst? Also, hat KI dazu beigetragen, dass mehr Angst entsteht bei denen, die davon überzeugt werden müssen, äh Prozesse in irgendeiner Art und Weise kritisch oder unkritisch zu betrachten? Das wollt ihr nicht sagen, oder? Ihr redet mit, ne? Mein Nein, ich habe ja, ich habe ja gesagt, meine Erfahrung nach nicht. Es
ist immer eine Frage, wie man damit umgeht und wie es gestaltet und vor allen Dingen, wie man es gestaltet, insofern, dass es spürbar ist für den Menschen und sie ihnen, man ihnen und das ist ja eher so mein Themenbereich, also äh so so Experimentierräume auch schafft, dass man nicht irgendwie sagt, wir machen das jetzt und wir machen den Prozess und wie wie es eben schon angeklungen ist, wir machen auch das Design eines Prozesses künftig irgendwie von der Maschine getrieben.
Wir haben also eine Create Maschine, wir haben eine Bildmaschine und eine Run Runtime Maschine. Nee, du musst die Menschen immer mitnehmen an jeden an jeder Stelle und die sie sie müssen sozusagen partizipieren und das spüren fühlen, die die Technologie, das ist finde ich wichtig. Also insofern ich ich glaube, dass da ich glaube, dass da eine dumpfe Angst ist, als auch eine Generation ranwächst.
Also, wenn ich mir die jungen Leute ansehe, die die von allen Ecken und Enden, also meine Tochter, mein mein Kind ist 18, ja, wenn die in in Ja, ich mag KI nicht, ja, das alles ganz gefährlich oder ja und so weiter und so fort. Ähm, also eine Ablehnung schon durchaus da ist, wenn dann jemand wie Christoph kommt und und sagt, lass uns mal was äh in dieser Richtung machen, ja, dann wird die Ablehnung nicht kleiner.
Dann wird die Aufgabe sein, okay, Aufklärungsarbeit zu leisten oder auch Spielplätze zu schaffen oder in irgendeiner Form auszuprobieren und auch ähm Rücksicht darauf zu nehmen, dass diese Angst da ist, finde ich ganz wichtig. Ja. Ähm, denn nichtsdestotrotz, bevor schon KI da war, ist ja auch äh Change Management etwas stiefmitterlich behandelt worden, habe ich manchmal das Gefühl, in Projekten.
Und dann haben sie am Ende festgestellt, oh, wir hätten noch mal mit den Leuten reden sollen. Stefan, siehst das nicht so? Also ich glaube, man kann auf jeden Fall sagen, dass Angst change man C change blockiert. Vielleicht kann ich mich da ein bisschen raus rausziehen jetzt an der Beantwortung der Frage und das wäre einfach mit KI jetzt äh einerseits wie auch Christoph vorher schon gesagt hat, also es ist halt teilweise auch ein ein Reallabor.
Ähm wir wir alle immer wieder wir alle haben auch immer wieder mal ähm Nachrichten, die jetzt nicht nur positiv sind, wir alle haben auch Entwicklungen, die da begleitend sind, die die KI noch mal verstärkt. Ja, also auch im Sinne von Datenpreisgabe und dergleich der kompetente Umgang mit KI und wie ich KI nutze, ähm ist ist nicht mehr nicht mehr äh ganz ganz so direkt einfach Schritt für Schritt quasi einfach nur noch nur noch darstellbar, sondern man muss halt selber auch abstrahieren und verstehen, okay, äh warum sollte ich, worauf sollte ich
vielleicht achten dabei? Und das ist auf jeden Fall etwas, was wir merken, weil einerseits haben wir das bei jeder neuen Technologie, ich sag mal bei RPA Einsätzen hat's das äh genauso gegeben. Andererseits hat halt die KI dann doch noch mal eine andere Stufe mit dabei, dass ich da jetzt halt wirklich dann eben drinnen eine eine Blackbox aus Usersicht auch habe.
Das heißt, ich weiß nicht, was wie genau die Resultate zustande kommen. Ähm ich kann jetzt nur noch nachvollziehen, sage ich mal, in der Argumentation, wenn ich nachfrage. Ja, aber ähm es heißt z.B. solche Sachen wie Wiederholbarkeit direkt jetzt aus einer aus einem Sprachmodell heraus ähm ist halt schwieriger zu reichen. Ja.
Ja, ich probi es mal, aber ich weiß noch nicht genau, was dabei rauskommt. Dieses dieser Blackbox Gedanke ist auch etwas, was mich was mich persönlich beschäftigt. Ja, also eigentlich geht die Tendenz ja in eine Richtung, die also nicht nur einzelne Blackboxen ja agieren lässt und dann komme ich mit dem Ergebnis zurück.
Es betrifft ja auch das Development, habe ich so ein bisschen das Gefühl. Jeder kann sich jetzt zusammenschustern, was er gerne will. Ja, da ist kein Standard äh der dir vor die Hütte gefahren wird, sondern eigentlich bin ich ja in der Lage, das alles selber zu machen. Wir gehen alle wieder zurück auf individuale Entwicklung oder anders, wir haben die Option, das zu tun.
Ähm und trotzdem, also ist das Tempo wahrscheinlich der einzige Grund oder anders die individuelle Möglichkeit dieses Tempo entsprechend für mein mein selbstgeschaffenes Softwareprodukt zu nutzen, ist der eine Punkt. Aber im Grunde äh sind die Blackboxen doch auch eine Gefahr, finde ich. Ja, also das ist das Compliance Thema haben wir heute gar nicht ausführlich behandelt, aber äh ja, aber da wiederum da wiederum äh noch mal den den Schluss oder den den äh Sprung zu machen zum zum prozessbasierten Ansatz.
Ich meine, genau das machen wir. Wir versuchen das ja sozusagen dieser neuen äh Unbekannten sozusagen ein Kett zu geben, nicht negativ gemeint, also indem wir es in Prozesse einbinden und über Prozesse kontrollierbar machen. Das was andere nicht können, wo andere wo andere scheitern. Tatsächlich, wir müssen unterscheiden zwischen sozusagen prozessgeführte Automatisierung oder Registrierung und äh Agentensysteme, die ganz anders ticken, die auch in ganz andere Art und Weise haben, Aufgaben zu koordinieren, abzusichern, zu govern und so weiter.
Ja, [schnauben] die mit massiven Problemen halt umgehen müssen, vielleicht noch massiveren Problemen umgehen müssen, wie wenn ich das in ein bestehendes ja Governance Konstrukt äh oder Möglichkeiten der Kontrolle wie eine Orchestrierungsengine übergebe. Ja, also ziehen wir unterm Strich die Bilanz, dass Bpm wichtig ist weiterhin, also dass die prozessuale Sicht äh das Corsette ist äh für alles, worauf man sich da einlass lassen kann.
Richtig Stefan, ist es ist das was wir also ja also für für mich ist tatsächlich BPM ist immer ein Toolset gewesen, also eine Werkzeugkaste, aus der ich mich bedienen kann und je nachdem was gerade notwendig ist, ziehe ich was raus und ich glaube, dass ich dieses Toolset zukünftig äh ändern und erweitern wird.
Ja, und damit damit werden auch neue Anforderungen an deinen Skillet gesetzt oder an das von beteiligten Personen innerhalb dieses Prozesses. Aber im Grunde ändert sich an der an der äh grundlegenden Herausforderung nicht viel, ne? Also, finde ich, es geht um eine Mission. Ja, es geht um Gut. Wenn ich genau, wenn ich jetzt, wenn ich jetzt, wenn ich jetzt unsere drei Noten, das heißt KI, also Musiknoten, KI, Zerstör, Zerstörung und BPM noch mal aufgreifen darf, dann würde ich auch unterm Strich sagen, Zerstörung äh würde ich jetzt empfinden in diesem
Zusammenhang als kreative Zerstörung. Das heißt, KI hilft aber auch sozusagen GPM noch mal einen Schritt nach vorne zu schieben, also zu sich zu auch zu erneuern oder zu hinterfragen sind die Schwerpunkte, die ich gesetzt habe bislang in einer Welt, in der ich halt bestimmte Dinge anders machen kann. intelligenter KI getriebener äh noch so sinnvoll oder muss ich nicht andere Prioritäten setzen oder neue Dinge, neue Disziplinen, neue Skills und so weiter mit hunehmen.
Also nichts zerstören im Sinne von zerstören, also weg damit, sondern im Sinne von es ist tritt in den Hintern. So, da muss was gemacht werden an der ein oder anderen Stelle. Wie fangt ihr wie fangt ihr Projekte an, wenn ihr wenn ihr also [gelächter] ich finde deine Mission sympathisch, Christoph.
Ja, ich finde natürlich davon auch sympathisch. So ist es nicht. Ja, ja, ja, ja. Aber aber du bist ja vor der ander Frau, du trittst die Tür ein. Macht macht ihr das immer noch zusammen oder hat sich das mit dem mit dem äh mit dem einen Projekt erledigt? Arbeitet ihr Hand? Ne, das äh äh je nachdem welche Konstellation es gibt, ist nicht nicht äh also wenn der Kunde uns fordert gemeinsam natürlich immer wieder gerne, aber da die Zusammenarbeit sehr gut funktioniert hat auch in ein in größeren Kontext, also nicht nur auf Einzelprozessebene oder so etwas äh und
das insofern auch ganz gut harmoniert, haben uns überlegt, zumindest was dieses Frontloading anbelangt und da finde ich auch immer gut, wenn wenn gerade Menschen oder Kompetenzen mit ihnen zugenommen werden, die in einer späteren Phase sozusagen erst ins Boot kommen, dass wir gemein so so eine Art Kickoff so ein so ein Strategy Signal Workshop anbieten, um sozusagen auf Führungsebene, die hinter auch Entscheidung treffen müssen, eine Ambition, eine digitale Ambition zu formen, die dann auch da steht und ausformuliert ist, mit ihnen sozusagen
gemeinsam in die Zukunft guckt. Guck mal, wir haben jetzt die Opportunity im Sinne von Prozessautomatisierung mit Orchestrierung, mit KI, mit RPA, mit sonst irgendetwas. Ja, und was davon können wir nehmen? Was führt zu entsprechendem Value und was sind aber auch die Risiken, die wir jetzt ganz klar definieren, um dann wirklich im Sinne eines gemeinsamen Commitments zu dieser Vorgabe zu kommen, die dann auch hilft im weiteren Verlauf, wenn es darum geht, die Prozessdesigns in der neuen Art und Weise, wie Stefan
sie skizziert hat, halt auszuprägen. Mhm. Also ihr reitet nicht mit einem Tool ein, sondern ihr reitet beide gemeinsam in ein in eine visionäre äh Workshop Session ein, wo ihr dann sagt, okay, wie kann das Prozessdesign dieser Art äh entsprechend aussehen? So genau, es ist eine Art ist eine Art Future Foresight, statt immer nach hinten zu gucken und zu gucken, was ist schief gelaufen, Painpoints und Botnex zu adressieren, adressieren mir mit Führungskräften, dass die Zukunft mit dem Möglichkeiten, die sich bieten durch
K, durch Automatisierung und was äh das noch ein bisschen erdet durch Risiko Betrachtung, kommen zu einem entsprechend Schluss. Ihr seid im im Management, also Zielgruppe ist das obere Management, was mit euch Level Cevel die das die das dieses beauftragen, also eine Digitalisierung eines Bereiches kann es auch sein, die Digitalisierung eines Unternehmens, das ist eher weniger, aber in der Regel halt ein Operationsbereich oder keine Ahnung ein Zeitesbereich.
Wo kann man sich dazu informieren, was ihr da so macht auf unseren Webseiten bzw. Also du wirst das ja dankenswerterweise verlinken hier. Ja, bestimmt in den [gelächter] Ich dachte hätten wir abgesprochen. Ach so, ja. Showotes. Ja, [gelächter] Stichwort Shownotes. Ja, genau. Wir werden das hier hier unten werden wir das festhalten. Richtig. Okay. Ja. Ja.
Sag mal ja. Okay. Ja, mache ich. Versprochen. Stefan. Okay. Super. Ja. mit mit hinein in die Shownots gehört natürlich auch die Einladung. äh dann also um der Einladung zufolgen, die ich jetzt aussprechen werde, äh gehört natürlich dann auch äh unsere Meetup Seite, weil das ist dann tatsächlich ein Bereich, wo wir wo wir äh uns regelmäßig, sag ich mal, auch als Prozessexperten und vor allem angewandte Prozessexperten ähm äh immer wieder austauschen.
Also, wir fanden da wirklich das Motto, dass die großen Konferenzen zwar den Überblick geben, aber wir im kleinen den Austausch geben. Ein bisschen wie bei den großen Stadionkonzerten und wie bei den kleinen, die in einer kleinen Halle sind im Club. Genau. Was dann was dann nachher noch mit dem und äh das klappt recht gut und da lade ich auch wirklich alle alle ein teilzunehmen.
Man muss auch nicht in Wien sein, um der Wiener Community Teil äh zuzugehören. Wir machen nämlich unsere Events auch hybrid. Das habe ich das habe ich als sehr wohltuend empfunden, nachdem die Kamunda ja nur noch äh nur noch äh onsit ist unsit gewesen ist, dass ihr immer noch den Hybridenansatz fahrt. Also man kann Stefan Heigel in Wien auf der Bühne sehen, der kümmert sich um das Wiener Mietup.
Äh und ihr ihr werdet äh beim nächsten Mal weiterhin auch die KI Schiene reiten, oder? Ja, das die die genau, also wir arbeiten uns wirklich Stück für Stück rauf, also zuerst also die Integrationstiefen, die wir hatten. Jetzt kommen wir dann ziemlich sicher an eben bei der Integrationstiefe Prozessgestaltung mittels KI.
Nicht nur Prozesse mit KI gestalten, sondern auch mittels KI. So Leute, wir sind über eine Stunde jetzt schon zugange. Ähm, ich danke euch fürs hier sein. Äh, wir haben mit unserer KI Diskussion mehrere Trolle hervorgebracht, die in den Kommentaren sich schon ausgelassen haben, warum wir hier so viel über KI reden, weil wir es müssen.
Ja, also im Grunde ist es etwas, woran wir nicht vorbeikommen. Deswegen haben wir es heute äh klar gemacht, dass wir weiterhin auf dem Dampfer unterwegs sind, auf dem wir schon seit 1000 Jahren schippern. ähm und dass wir KI dafür nutzen, das äh erstens schneller, zweitens effektiver und drittens unter einem anderen Blickwinkel zu tun.
Und äh wir müssen alle dazu laden, jeden Tag neu. Und wir sind in einem großen sozialen Experiment unterwegs. Eigentlich sind wir in der Trumen Show äh von AI unterwegs. So ein bisschen. Manchmal hat es manchmal hat man das Gefühl, oder nicht? Also ihr nicht, ihr wisst Bescheid. Okay. Nee, nee, doch, doch, doch.
Kann ich nur zustellen. [gelächter] Okay. Ja, gut. Okay. Was heute? Scheinwerfer. Ja, genau. Was heute gilt, weil irgendwann fällt man uns ein Scheinwerfer im Kopf. Das glaube ich auch. Hier, wie bei mir ist meine Lampe ja heute schon umgefallen. Also, das ist es schon. [räuspern] Wollt ihr noch irgendwas zum Schluss sagen, bevor ich euch rausschmeiße? Ähm, hat's weh getan.
Nein, nein, ich muss sagen, es macht gerade wirklich Spaß, sich ja auch Stück für Stück einfach da mit diesen Entwicklungsstufen einfach, die sich da jetzt ergeben mit KI auch auseinanderzusetzen. Äh und ich glaube, wir sehen gerade rundherum, also jetzt war kürzlich auch so eine eine Bpm Konferenz, also dass dass wir da gerade überhaupt erst am Anfang stehen.
Ja. Ähm und das aber auch jetzt neue Gedanken für diese neue Technologie teilweise auch notwendig sind. Chr, wir müssen uns mal daruldigung, ja, dass ich auch finde ich das noch mal zum Schluss sich austauschen aus verschiedenen Perspektiven, also aus einer aus einer Perspektive, die vielleicht die gesamten Prozesse im Auge hat oder die Umsetzung oder das Management von Prozessen mit diesem Stichwort KI oder nicht KI, das ist für mich auch immer wieder spannend, weil es halt noch keine Gewissheiten gibt. Immer ist alles im
Flow und umso wichtiger ist dieser Austausch. Ich ich finde die Verrückten, ja, die dann sagen, okay, alles wird sich ändern und die KI wird alles übernehmen, die machen mir ein bisschen Angst manchmal. Ja. Ähm auch die sagen, okay, die Erfassung von Prozessen und die Modellierung dessen, ja, das wird alles in digitaler Zwillingsmanier, ja, äh sofort spontan, ja, wahrscheinlich in der Mittagspause passieren.
Das ist alles ein bisschen ja, finde ich [räuspern] ein bisschen beängstigend, dass man sowas auch weiterhin äh mit einer Fahne vor sich herträgt. Aber wie sich das entwickelt, werden wir ja sehen. Ja, also vielleicht können wir ja mal uns noch mal wiedersehen, vielleicht auf der Dach Dachterrasse in Wien. Also, der ich habe ja [räuspern] gehört, du hast auch eine Wiener Wiener Beziehung da äh Christoph, also wir können uns durchaus darauf verabreden im nächsten Jahr mal wieder.
Genau, dann komme ich auch dazu. Genau. Mit Live mit einer Live Session. Genau. mit mit Pausenmusik. Mit Live Pausenmusik. Ja. Ach so, das muss ich auch noch machen. Ich werde die Bassistin natürlich informieren, dass sie jetzt gesetzt ist, was das angeht und dass wir hier Ja, ist ein Wort. Ist ein Wort. Ja.
Ja, wir müssen dann irgendwann mal Musik machen. Also alle Mann auf jeden Fall. So, ähm, vielen Dank an euch. Ich wünsche euch ein schönes Wochenende. In Berlin sind 35°. Ich weiß gar nicht, ob ich heute noch mal rausgehe. Ähm, das wird sich dann zeigen. Ja, dann fröhliches fröhliches Schwitzen in die Runde. Ja, ich geb mir Mühe.
Und du reparier deine Kamera, Stefan. Mache ich gleich nachher. [gelächter] Vielen Dank. Danke, danke, Christ. Ich wünsche danke euch. Gut, bis dann. Ciao. Ciao. [musik] Ich bin raus. Wir sehen uns nächste Woche.