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Talk 68:57 Min 1 month ago 1,189 Views

DER TALK: Gute Prozesse beginnen im Kopf – nicht in der Software #ProgressiveBPM

Beschreibung

DER TALK #98 | Progressive BPM: Raus aus dem Optimierungswahn! 🚀

Schluss mit dem ewigen Drehen an der Effizienzschraube: Im Gespräch mit Mirko stellt Prof. Volker Stiehl (TH Ingolstadt) ein neues Denkmodell für das Prozessmanagement vor. Statt bestehende Abläufe in der „Kostenfalle“ totzuoptimieren, fordert Progressive BPM die radikale Ausrichtung auf neue, digitale Geschäftsmodelle – angetrieben durch KI und den prozessgesteuerten Ansatz.


Die wichtigsten Meilensteine & Kernkonzepte:

  • Eisberg-Analogie & das Ende des Classic BPM: Classic BPM (Optimierung, Effizienz, Transparenz) fühlt sich an wie die Positionierung von Liegestühlen auf der Titanic. Der IT-Tornado durch KI macht statisches Wissen wertlos – wer Prozesse nur noch verwaltet, verliert den Anschluss.

  • Digitale Transformation = Geld verdienen: Während Digitalisierung primär Kosten spart, fokussiert die digitale Transformation auf das Generieren neuer Umsätze. Prozesse müssen als eigentliches Produkt begriffen werden, für das der Endkunde (B2C) direkt bezahlt.

  • Das Geschäftsmodell-Vorbild „Flightright“: Juristisches und organisatorisches Fachwissen wird in einen vollautomatischen, ausführbaren End-to-End-Prozess übersetzt. Der Kunde spart Zeit, der Anbieter skaliert am Erfolg.

  • Ausgründung statt Konzern-Bremse: Neue Progressive-BPM-Modelle scheitern in internen IT-Abteilungen an Alltagsgeschäft und Security-Patches. Die Umsetzung gelingt nachhaltig nur über agile Startups oder hochfokussierte Einheiten (z.B. in Kooperation mit der TH Ingolstadt).

  • Der prozessgesteuerte Ansatz als Fundament: Trennung von Fachlichkeit und Integration. Ein BPMN-Modell bleibt global identisch und flexibel; lediglich die Integrationsschicht (z. B. Apache Camel, Messaging via ActiveMQ) wird an lokale Märkte angepasst.

  • No-Code/Low-Code-Kritik: Progressive BPM setzt auf offene Standards, Enterprise-Open-Source (Java, Camunda/Operaton, PostgreSQL) und echte Entwicklungsfreiheit statt proprietärer Plattform-Lizenzen.


Die kapitelgenaue Timeline:

00:06 - Intro & Begrüßung: Warum die BPM-Bubble ein neues Denken braucht

01:40 - Die Geburtsstunde von "Progressive BPM": Rückblick auf den Impulsartikel von Prof. Volker Stiehl

03:54 - Digitalisierung vs. Digitale Transformation: Kosten sparen vs. Geld verdienen

06:05 - Das Titanic-Dilemma: Warum das Optimieren alter Prozesse nicht mehr reicht

10:59 - Die Wissens-Revolution durch KI: Warum statisches Fachwissen wertlos wird und in Prozesse überführt werden muss

15:13 - Praxisbeispiel Flightright: Wie aus juristischem Wissen ein hochskalierbarer B2C-Prozess entsteht

18:24 - Wer ist die Zielgruppe? Warum Progressive BPM für Handwerker, Konzerne und Einzelpersonen gleichermaßen gilt

20:39 - Das Firmenbeispiel SAP: Wie ein internes Übersetzungsprojekt zum marktfähigen Produkt wird

24:40 - Warum interne ITs scheitern: Die Notwendigkeit von Startups und Agilität

31:32 - Ist Classic BPM tot? Warum Classic und Progressive BPM nebeneinander existieren

35:20 - Fokus B2C: Warum Endkundenprozesse (z. B. automatisierte Altersvorsorge) riesige Potenziale bieten

41:39 - Die Architektur hinter Progressive BPM: Der prozessgesteuerte Ansatz und die Trennung von Fachlichkeit & Integration

48:25 - Technologiestack: BPMN-Engines, Open Source (Java, ActiveMQ, Apache Camel) statt No-Code/Low-Code

53:33 - Ausblick & Aufruf: Wie Unternehmen und Studierende (MVP in einem Semester) gemeinsam neue Modelle testen können


#prozessretter #bpmn #prozessautomatisierung #ProgressiveBPM #VolkerStiehl #DigitalTransformation #OpenSource #SoftwareArchitecture #ProcessPitch #uubato

Transkript

DER TALK: Gute Prozesse beginnen im Kopf – nicht in der Software #ProgressiveBPM - YouTube
https://www.youtube.com/watch?v=xnr2UUdWTxQ

Transcript:
(00:06) Willkommen in der Wunderwelt des gut gepflegten Geschäftsprozesses. Wir modellieren, automatisieren und optimieren Geschäftsprozesse. Und hier ist dein Host. Moin zusammen, ich bin Mgro. Das ist Process Pitch, der Talk Bubble Prozess Bubble. Wir müssen reden, ja, wir müssen uns unterhalten und zwar über alles, was passiert und was passieren wird und was passieren muss und was passieren soll.
(00:36) Vor allen Dingen, wir müssen ein bisschen mit Unsicherheit aufräumen und auch die Zukunft vernünftig beschreiben, damit auch was passiert mit unserer Bubble bzw. Weise müssen wir raus aus dieser Ja, wir machen hier Business Process Entertainment. Das heißt, ich mache den unterhaltsamen Teil und einer muss sich auskennen.
(00:54) Wir wissen alle, dass wir einen brauchen, nämlich ihn hier, der Experte. So, und wer wird heute hier sein? Es ist Volker Stiel. Hallo Mirko und Gruß an alle Zuschauer, die jetzt online sind. Ich bin froh, dass du mal wieder da bist, Volka. Und wir treffen uns in einem Format, dass wir so beide noch nicht probiert haben. So ist es.
(01:23) Ähm, ich habe ja immer noch davon geträumt, dass wir uns beide in der Mappe auf dem auf dem Balkon setzen und über die Bubble reden können. Vielleicht ist das ja die erste Chance, die wir heute wahrnehmen, dieser Art. Definitiv. Wir werden also ein bisschen was zu besprechen haben und ich hoffe, dass es für alle auch sehr spannend und vor allen Dingen inspirierend ist.
(01:40) Das wäre sehr schön. steht drüber. Ja, unser Thema Progressive BPM. So, ähm, ich gebe zu, genau. Ja, es war ja auch so, dass ich den E vergessen habe bei der Ankündigung. Also, ist so neu oder so interessant ist das. Ähm, lass uns lass uns doch darüber reden. Was ist denn passiert? Warum muss müssen wir uns über Progressive BPM unterhalten? Ja, tatsächlich äh muss ich auch das Schmunzeln anfangen.
(02:08) Äh, wie ist es zu Progressive BPM gekommen? Ähm, du weißt, ich bewege mich ja auch in dieser BPM Bubble, das heißt, ich informiere mich natürlich auch recht umfassend, äh sei es Unternehmenskündigen, natürlich Konferenzen, Videos, Webinare, natürlich Podcasts. Ähm in im Juni, glaube ich, war es, gab's auch so eine Veranstaltung BPM Big Picture und ähm ja, ich habe mich da so manchmal ein bisschen gefühlt wie im falschen Film.
(02:38) Äh, warum? Weil es sich immer wieder um dieselben Themen trete, ne? Kennen wir ja, ne? Produktivitätssteigerung, Effizienzsteigerungen, Transparenz, Kunden und Mitarbeiterzufriedenheit. Äh, das ist doch das, worum es im BPM immer so geht. Und ich habe so das Gefühl gehabt, es geht immer mehr vom Alten, aber jetzt angereichert um KI.
(03:00) Ja. Ja, ist also mehr so eine so eine evolutionäre Weiterentwicklung gewesen, aber nicht so wo ich denke, Menschens Kinder, äh da draußen bricht gerade der IT-Tornado durch befeuert durch KI und wir beschäftigen uns noch mit diesen Themen. Das kann doch nicht sein. Ja, weil durch diesen Tornado bleibt ja im Prinzip kein Stein mehr auf den anderen und äh da halte ich persönlich Optimierungen äh nicht mehr für das zentrale Thema.
(03:30) Das weißt du, das das erinnert mich an eine ausgepresste Zitrone, ne? Irgendwann ist ja Schluss. Ja. Und äh deswegen habe ich mir Gedanken gemacht, äh dieses ganze Zeitalter, in dem wir leben, ne? Und wir hatten es in unseren äh Veranstaltungen auch schon immer mal gehabt, dieses Thema digitale Transformation ist ja dermaßen geprägt durch Prozesse.
(03:54) Weshalb müssen wir uns denn noch mit diesen Optimierungen beschäftigen, die ging? Wir sollten uns doch darüber Gedanken machen, wie wir vielleicht mit unserem heißgeliebten Thema und ich hoffe, da spreche ich alle da draußen an, wie wir dort mehr rausmachen können. Ja, das ist so ein bisschen der Gedanke gewesen. Okay, bevor wir in die in die neue Richtung einsteigen, muss ich noch ein bisschen den Finger in die Hunde packen.
(04:16) Ja, also ähm und die den Status oder die allgemeine Lage noch ein bisschen äh sitzieren, also würde ich gern, also ähm das ist sehr gerne. BPM gibt's ja eine Weile, ne? Also, und jetzt festzustellen, okay, ihr eiert ja immer noch rum. Ja, in einer Art und Weise [gelächter] ist schon hart, ne? Also, ähm, aber definitiv es ist notwendig jetzt, weil äh es hat sich nichts, also was ist denn verkehrt gewesen? Die Zielgruppe oder ist der Istzustand, mit dem man sich da beschäftigt hat, es nicht wert, sich so mit dem zu beschäftigen?
(04:54) Es ist äh es ist nichts falsch gewesen, ne? Ich meine ähm und das ist ja auch das Schöne, dass gerade aus dem deutschsprachigen Raum heraus gerade das ganze Thema Prozessmanagement massiv nach vorne getrieben wurde. Ich meine, wir haben mit der SAP das Standardprozessunternehmen schlecht hin, ne? Wir haben dann sowas wie Zelones Process Engine Hersteller.
(05:16) Ich meine, da sind selber äh ganz massiv mit unterwegs. Ähm das sind und IDs Share, ne, Professor Share äh auch ein Meilenstein gesetzt. Also, es ist schon äh alles gut und richtig gewesen, nur die Zeiten haben sich geändert und witzigerweise äh ist offensichtlich noch nicht bekannt, wie man jetzt mit dem Prozessmanagement eben neue Geschäftsmodelle erobert.
(05:46) Ich glaube, diesen Switch ist es. Wir sind so gefangen in Ablauf und Aufbauorganisationen und in unserem BPMzyklus und wir wir sind so getriggert auf das, was wir gemacht haben, optimieren, optimieren, optimieren, äh dass wir da aus dieser und deswegen sprechen wir auch von einer Bubble. Ja. Ja. Ja. Irgendwie nicht rauskommen.
(06:05) Und ich liebe dieses Bild. Wir hatten es kurz bevor wir uns äh jetzt hier live geschaltet haben, ja kurz drüber gesprochen gehabt und ich habe jetzt dieses Gefühl, das ist wie bei der Titanic, wo wir noch die Liegestühle auf dem Deck perfekt positionieren und der Eisberg hat schon den Rumpf aufgeschnitten, ne? Und äh das zeigt so ein bisschen die Absurdität.
(06:27) Ähm die Unternehmen haben nichts falsch gemacht, ja, oder sie sind faul. Äh sie tun das vermeintlich richtige, aber der Kontext passt jetzt nicht mehr. Und das ist eben ganz brutal getriggert worden durch die KI. Ja. Und jetzt kommt der Zeitpunkt, wo wir vom Kopf her den Switch machen müssen, also KI und dann eben äh was mir eben auch sehr wichtig ist, das Zeitalter der digitalen Transformation und deswegen noch mal ins Gedächtnis zurückrufen.
(06:56) Der Unterschied so wie ich es definiere, Digitalisierung und digitale Transformation. Die Digitalisierung, das ist halt der volle Fokus auf Kostenreduktion und Geld sparen. Und digitale Transformation ist aber Geld verdienen. Das müssen wir in den Kopf reinkriegen. So und digital, das heißt, das sind alles rein digitale Geschäftsmodelle und die werden eben, das ist ein reines Prozessgeschäft und das haben wir noch nicht auf die Straße gebracht.
(07:21) Das ist der Punkt. dieser Switch, die die Chance und äh dieses Prozessgeschäft als Geschäft zu sehen, um Geld zu verdienen, wo man also sagt, ich habe hier einen neuen Prozess und dafür zahlt ein Kunde. Dafür zahlt ein Kunde. Das ist eben dieses ändern im Denken. Und das können wir jetzt tun. Und deswegen habe ich diesen Begriff auch ganz explizit äh nicht gegen Classical BPM gesetzt, sondern als zusätzliche neue Disziplin.
(07:54) Das an dem klassischen BPM ist nichts falsch. Ja, und das haben wir auch viele Jahrzehnte gut gepflegt und nach vorne gebracht. Nur jetzt ist nicht mehr die Zeit dafür. Jetzt werden gerade die Weichen neu gestellt und wir haben, weil wir meiner Meinung nach gerade im deutschsprachigen Raum sehr prozffin sind.
(08:14) die einmalige Chance darüber die Zukunft zu gestalten, statt und das ist wieder Classic BPM, das Alte zu verwalten und da dazu möchte ich aufrufen und aufrütteln und ich denke, wir sprechen darüber auch noch im Detail, wie wir das konkret schaffen können. Also das ist das, was mir da auffällt.
(08:35) Ähm, also das Alte war nicht falsch verkehrt, nur jetzt nicht mehr die Zeit. Warum soll ich noch optimieren? Irgendwann ist der Schluss, ist Schicht im Schacht und dort draußen entstehen gerade mannigfaltig neue Geschäftsmodelle und wir schauen zu, statt zu sagen, wir greifen jetzt die Chance und tun es. Mhm.
(08:53) In Diskussion, die ich ja auch schon geführt habe, ja, war klar, ähm die die KI ist der Eisberg, ja, also die hat zumindest was losgemetreten, so. Ja. Ähm und äh da kann man sich mit der KI beschäftigen und kann sagen, okay, das ist so ein so ein so ein Ding. Wir wissen noch nicht genau, wie wir das monetär äh zum Laufen kriegen und was wir da mit machen können, aber wir machen erstmal äh und packen irgendwelche Inselgeschichten dann dahin.
(09:20) Aber das ist ja nicht der Kern der Sache. Wir stellen fest, okay, Prozesse sind relevant und wichtig, aber auch für den Einsatz mit KI. Also, das war habe ich hier in Diskussion ganz intensiv gemerkt. Aber das Kreieren von neuen Businessmodellen auf Basis dessen, das bleibt tatsächlich auf der Strecke. Also, man versucht genau genau, das ist mein Punkt und du hast mir auch wieder einen schönes Stichwort gegeben, an dem ich auch noch mal ansetzen möchte und äh das habe ich auch in meinem Artikel ganz vorne hingesetzt, denn äh vielleicht sollten
(09:54) wir das auch noch für die Zuschauer mitteilen. Unser Gespräch basiert ja auf einen Artikel, den ich kürzlich veröffentlicht habe, wo ich eben diesen Begriff Progressive BPMM BPM eingeführt habe. Und den verlinken wir dann, denke ich, auch bei der Veröffentlichung, damit man da auch noch mal drauf schauen kann.
(10:13) Aber ganz am Anfang dieses Artikels komme ich eben auf den äh Punkt zu sprechen, den du gerade genannt hast, nämlich die Relevanz. Ja. Ja, wir wissen, Bpm ist relevant. Das ist überhaupt keine Frage. Meine Meinung ist, es ist nicht relevant genug. Ja, es ist nicht relevant genug, dass es strategisch wird, sodass man sagt, da setze ich jetzt drauf.
(10:37) Und das hat wieder mit dieser Fokussierung zu tun. Ich kann da wieder ein bisschen optimieren, da was verbessern, alles keine Frage. Aber wie wäre es, wenn ich ein neues Business mit Millionen von Umsätzen generiere? Ich glaube, dann sind wir deutlich relevanter als das, was wir über die ganze Zeit der Optimierungen bisher versucht haben zu erreichen.
(10:59) Und das ist eben der Trigger bei dem Progressive BPM eben in diese Richtung zu gehen, diese Relevanz über neue Geschäftsmodelle deutlich zu erhöhen und damit strategisch werden zu lassen. Warum hat das nicht geklappt in der Vergangenheit? Warum warum ist dieser Punkt Weil weil die Mittel mit der KI noch nicht da waren oder wie muss ich mir das vorstellen? Ähm, ich ich glaube, es haben auch so ein bisschen die Ideen gefehlt, ja.
(11:22) Ja. Und äh jetzt durch die KI wird ja und das ist meiner Meinung nach die Konsequenz äh die Kosten für Wissen auf null runtergesetzt, ja, ne? Die Kosten für Wissen werden auf null runtergesetzt und da passiert auf einmal was ganz gravierendes, nämlich äh und das wäre auch so ein Ansatzpunkt, ne, wie Unternehmen oder auch äh alle anderen da draußen, wie kann ich denn jetzt diese Waffe äh KI mit Prozessautomatisierung zum Leben erwecken, ne? Wenn wir uns klar machen, dass das Wissen, die Kosten von Wissen durch KI gen null strebt,
(12:01) dann macht es überhaupt keinen Sinn mehr in irgendeiner Form sein Wissen auf statischen Webseiten oder in Büchern zu verewigen. Ja, ich meine, der Nächstbeste zerflettert das Buch, lässt es sich von der KI einverleiben und schon hat's die KI oder alles, was in statischen Webseiten an Bissen veröffentlicht wird, das ist sinnfrei.
(12:23) macht das nicht mehr. Schreibt keine Beratungsbücher mehr. Das gesamte Beratungsgeschäft, ja, wo ich dann gerade früher, ne, auf Webseiten hier, schau mal, das ist meine Kompetenz, ja, alles sinnfrei macht es nicht mehr, sondern übersetzt das in neue Geschäftsmodelle. Ja, und da kommt dann eben die KI, die das Wissen, das statische Wissen hat, aber wo sehr viel eben in Ausführung gebracht werden muss und das ist ja bei den vielen Beratungsbüchern und Beratern da draußen der Fall, ja, wo das dann in Handlung überführt werden muss, stellt
(12:58) diese diese Handlung als Prozesse zur Verfügung. Ja, und das ist der das ist das, was man verstehen muss und das wurde durch KI ganz brutal ausgelöst und dadurch gibt's jetzt aber auf der anderen Seite krass viele neue Geschäftsmodelle, die wir umsetzen können. Wir müssen es nur tun. Es ist nicht schwer. Okay, ich muss ich bin ja simpel, ne? Ich bin Verkäufer.
(13:21) Hab hatten wir ja schon immer das Thema. Das alte Geschäft ist ja eher rückwärts gebannt, ne? Also ich analisiere, ja, ich analysiere, was ich habe und wir reden darüber und wir gucken uns das an und wir modellieren es und wir machen und und so weiter. Das ist alles Stand jetzt und zurück. So, das was du sagst ist das, was der Berater der Berater maximal dann aus der Tasche holt, wenn er droht seinen Job zu verlieren. Ja, finde ich.
(13:50) Ja, also der Berater sagt bis zu diesem Punkt: "Okay, wir haben uns jetzt mit dem befestigt, was du gemacht hast und wie das so ist und so weiter und so fort." Aber dann, wenn die eigentliche Musik anfängt zu spielen, ja, dann ist der meistens raus, weil ähm ja, da ist ja dann da muss ja was getan werden für die Zukunft.
(14:07) Und du sagst jetzt, das Wissen, was er dir vorher zusammengezimmert hat und präsentiert hat auf statische Art und Weise, das ist jetzt ja null, also ja null oder unendlich, ist ja völlig wurscht. Das ist nichts mehr wert. Das ist nichts mehr wert. Und wir fokussieren uns dann nach vorn. Also du sagst jetzt, Leute, guckt nach vorn.
(14:31) Guckt nach vorn. Straße, das ist, weil das Wissen ist da vorhanden. Ja, aber wir sollten uns jetzt mit dem befassen, was der Berater vielleicht in in seiner, Entschuldigung, dass ich das sage, in seiner Arschtasche hatte, aber nicht rausgerückt hat. Ja, aber okay. So, das ist das Grundprinzip. So, echt? Also, es ist einer der vielen Gedanken, nur das ist das, was am offensichtlichsten ist.
(14:56) Und ähm ich ich benutze zur Veranschaulichung auch ganz gerne das Thema Flightride. Also es gibt ja schon durchaus Unternehmen, die in diese Richtung gedacht haben. Ja, und Flightride ist für mich ein sehr schönes Beispiel. Ich weiß nicht, hast du schon davon gehört Flightride? Nee. Nein. Äh, kein Problem.
(15:13) Und um es auch gleich vorwegzunehmen jetzt, weil ich über Flight berichte, ich habe dort keinerlei Beziehungen zu oder irgendwelche äh irgendwelchen finanziellen Vorteile. Nur es passt eben sehr schön zur Erklärung dieser dieser Ideen. Ähm Flightride gehört zu diesen Lidlal Tag, also die sich im juristischen Bereich auskennen und wenn es dann zu Verzögerungen oder gar äh von den äh Flug ähm absagen, ne, wenn du davon betroffen bist, dann kannst du ja bei den Fluggesellschaften entsprechend äh Geld einklagen, dass das wieder erschattet wird. So und jetzt,
(15:51) ne, wir hier draußen, wir armen, jetzt haben wir diesem Vorfall deutliche Verspäterung 2 d Stunden oder ist wirklich abgesagt worden der Flug. Was mache ich denn? Äh, wie sieht denn die rechtliche Lage aus? Äh äh soll ich jetzt dort mich gegen äh irgendeine der Fluggesellschaften als kleiner Volkers auflehnen und dort gerichtlich zu Felde ziehen? Ähm, habe ich da Lust dazu? will ich mich damit juristisch so auseinandersetzen, dass ich in einem E-Mail oder was weiß ich Transfer dort eine Chance habe, bin ich doch verloren.
(16:28) Ja, und Flight, die wissen, wie man das macht. Ja, und du gibst dann äh die Daten ein äh was ist es für ein Flug gewesen, wie war die Verspätung und dann kriegst du da einen kostenlosen äh Vorschlag. Hat das Chancen, dass du damit gewinnen kannst? Und wenn ja, dann übernehmen die das komplett völlig kostenlos für dich.
(16:50) Also, du musst kein Geld in irgendeiner Form bezahlen. Es ist nur so, wenn sie Erfolg haben, dann behalten die ein Prozentsatz. Nagel mich nicht fest, ich glaube so um die 20% behalten sie und 80% bekommst du. Und das ist so ein Nobrainer für mich, ne? Ich die wissen das, das ist den ihr wissen, ne? Und früher, also wenn du das jetzt überträgst auf so einen anderen Berater, wärst dann in die Firmen gegangen.
(17:13) Hey, ich habe hier ein tolles Wissen, ne? Und wenn ich dir das gebe 1000 geht er zum nächsten wieder 10 000 und geht wieder zum nächsten 10 000 aber dieses Wissen ist ja jetzt bekannt ne man da machen muss und die haben das eben in einen ausführbaren Prozess. Das ist ein reines Prozessthema, äh nicht ein juristischer Prozess, sondern jetzt in unserem Sinne eine Prozesslösung und damit haben sie auch ein neues Geschäftsmodell, ne? Und damit prägen sie den Markt.
(17:40) Und äh ja, jetzt auf einmal äh die vielen Juristen da draußen, die ächtzen jetzt, weil da ständig die äh Anforderungen von Flight Rride reinfliegen und sie eigentlich keine Lust haben, weil äh na ja, das überrollt sie einfach, ne? Aber das ist, ne, die haben dort ihr Wissen zu etwas ausführbar gemacht und neues Geschäftsmodell entwickelt.
(18:01) Ja, und damit prägen sie den Markt, ne? Sie machen das über ein Startup. Ja, das ist gehört übrigens zu Progressive BPM auch mit dazu. Für diejenigen, die sich da jetzt schon äh für interessieren und hellhörig geworden sind. Oh, das funktioniert nicht aus der internen IT. Vergesst es. Ja, weil eine interne IT das nicht leisten kann, sich voll fokussiert auf ein neues Geschäftsmodell zu konzentrieren.
(18:24) Das heißt, das funktioniert auch nur über Startups. Ja, okay. Warte, warte, warte, warte kurz. Zielgruppe, also das ist also wer wer soll es machen oder wer wird angesprochen und wer soll ähm wer ist denn das? Das ist ja gar nicht das. Also anders, weil ich habe ja in der Vergangenheit äh Workflow Engines versucht an den Mann zu bringen, so oder ich immer noch.
(18:45) Ähm genau und und ein großes Leid war immer, dass wir das Management so schwer erreicht haben oder bei vielen war das so, ne? Mhm. Das hat ja Gründe so. Ja. Warum das so ist? Genau. Und jetzt sagst du, die Zielgruppe ist nicht die an an die wir gedacht haben, wenn wir versucht haben, eine Technologie, wie siee wie diese an den Mann zu bringen, sondern die ist eine andere.
(19:13) Wie gestalt wie gestaltet sie sich? Wer ist denn das? Also was ausgelagert ist. Ja, also grund grundsätzlich ist Progressive BPM für alle Unternehmen. Mhm. Ausnahmslos. Ja. Ja, von dem kleinsten einen Personen ja Gesellschaften. Ja, also auch der Single Handwerker bis hin zu den Großkonzernen. Es es lässt keinen aus. Ja. Okay. Okay.
(19:39) Und natürlich auch für diejenigen, für Privatpersonen, Achtung, für Privatpersonen, die vielleicht auch ein Spezialwissen haben, wo sie halt keine Bücher drüber geschrieben haben oder keine Webseiten veröffentlichen. Das ist für Influencer, die ihr Thema äh weiterbringen wollen. Also äh der Adressatenkreis ist gigantisch. Ja.
(20:05) Ähm nur man muss in dieses Denken reinkommen, ne? Für die Unternehmen, wo finde ich Wissen? Also, ich war ja mal Siemens Angestellter und da hieß es immer, wenn Siemens wüsste, was Siemens alles weiß. Ja, ist ein gigantischer Laden mit irsinnig viel Wissen. Also Siemens ist wie natürlich bei allen Großkonzernen, ne? Äh, die haben dort eine Fülle an Wissen, was wir was die zu Geld machen könnten, ne? Ähm, ich war bei der SAP, ne? Lass mich mal ein ganz konkretes Beispiel nehmen, um das noch wiedergreifbar, also ich möchte auch möglichst viele Beispiele hier ähm
(20:39) anführen, damit man sich das alles konkret vorstellen kann, weil die Ideen sind wirklich unendlich groß. Ähm wo Unternehmen auf die Suche gehen können, ist natürlich, wo bauen wir gerade was oder was haben wir schon gebraut, was vielleicht für andere Unternehmen auch interessant sein könnte.
(21:00) Beispiel ähm das große äh Projekt, dass ich noch als letztes mit begleiten durfte, bevor ich die SAP verlassen habe, war ja ein Übersetzungsprojekt. Ich habe in in auf Konferenzen schon oft darüber berichtet. Ähm es gibt dort eine Abteilung, die sich für sämtliche Übersetzungen innerhalb der SAP verantwortlich zeichnet.
(21:19) Achtung, die SAP übersetzt dabei nicht selber, sondern sie wickeln diese Übersetzungsprojekte mit Muttersprachlern ab, ne? Und die sitzen weltweit, ich glaube über 2000 derartige Muttersprachlern und mit denen wickeln die die Projekte ab. Das heißt, diese Abteilung weiß genau, wie man Übersetzungsprojekte im wirklich großen Stile abwickelt und dafür haben die eine Prozessanwendung gebaut, also wirklich, also vom allerfeinsten.
(21:48) Ja, und äh im Prinzip ist diese Lösung für alle Unternehmen geeignet, die vor ähnlichen Übersetzungsproblemen stehen. Und ich denke, da gibt es einige. Ja, äh das könnten die das könnten die theoretisch vermarkten. überhaupt kein Problem. Ja, okay. Warte, warte, warte. Also, jetzt interessiert es mich mal persönlich.
(22:09) Ähm, ich habe über dieses Projekt auch gehört. Ja, ich habe sogar mit mit Kollegen mich da und da, das waren auch die, die auch Teile der also der Marketingmaterialien übersetzen und Software Software genau die Geschäftsberichte, die Softwaremasken, äh Transkripte von Videos, Webinaren, einfach alles. Ja, jetzt würde mich mal interessieren, für welche Technologie haben die sich entschieden? Jetzt mal so hört ja keiner zu, aber können wir [gelächter] [räuspern] nicht für mich, also nur mal so, also [schnauben] willst es nicht sagen.
(22:42) Nein. Du wir s wir haben damals doch unsere eigene Bpmn Engine, also die die komplette Anwendung ist mit dem prozessgesteuerten Ansatz entwickelt worden und wir hatten bei der SAP damals unsere eigene Bpmn Engine und die war eingebettet in einem Produkt, für das ich ja auch als Produktmanager verantwortlich war.
(23:02) Großer Trommelwirbel. SAP Process Orchestration heißt das Produkt und da war SAP BPM mit drinne, Business Process Management, BRM Business Rules Management und Integration, die Process Integration. Das waren im Prinzip die drei Kernprodukte, die unter SAP Process Orchestration zusammengeführt wurde, die dann aber leider abgekündigt wurde.
(23:25) DAV Same Story wie bei Kamunda on premise in die Cloud. Äh, das geschah mit meinem Produkt auch. Aber die Anwendung läuft heute noch, ich bin jetzt ja seit 10 Jahren nicht mehr bei der SAP, die läuft heute immer noch so, als wäre sie frisch gebaut auf der SAP Process Orchestration. Mhm. Ja, was soll ich sagen? Okay. Ja, gut habe ich geleistet.
(23:47) So, jetzt jetzt kommen wir noch mal zurück. Ähm, also die bauen mit ihrem Wissen etwas, ja? Und du sagst jetzt, das ist etwas, was man auch vertickern kann. So, das natürlich. Okay, natürlich, ne? Und dann kannst du dir natürlich überlegen, was nimmst du da für ein Geschäftsmodell? Du vertickerst es also wirklich als Produkt verkaufen oder du stellst es als ausführbare Einheit irgendwo in der Cloud zur Verfügung und Prozess Ausführung äh nimmst du da 10 Cent oder was weiß ich was du dafür nimmst.
(24:19) Also, da ist ja vieles denkbar. Ja, also okay. Und äh ich ich kriege auch so Ideen einfach nur durch Ja, ne? Ne, du wolltest noch was anhängen, sonst hätte ich noch ein Beispiel genannt. Ja, kommen wir gleich zu. Also äh der erste, ich will es nur mal wieder zusammenfassen. Der erste Schritt, was habe ich denn schon gebaut? Ja.
(24:40) Ähm weil weil ich mir Gedanken darüber machen muss, neue Formen von Geschäftsmodellen zu entwickeln, zu gucken, ja, also und so weiter und so fort. Und dann sagst du aber, das sollte ausgegründet in den Startup gepackt werden oder? Also das ist kein, da kann ich nicht die Totu IT losschicken, sondern ich muss das irgendwie separieren.
(24:59) So ist es. Ja. Okay. Ähm das ist tatsächlich ähm ganz wichtig, denn die interne IT, die ist ja durch das tägliche Geschäft schon Oberkante Unterlippe voll. Ja. Ja, ich meine, wir kennen das selber, ne, wenn du da eine IT-Landschaft zu betreuen hast, die ganzen Sicherheitsaspekte äh und jetzt gerade wieder durch diesen riesen Open AI Vorfall ist ja das Thema Security noch mal wieder high prior äh bewusst geworden, was das für eine immense Bedeutung hat.
(25:30) Ja, ähm Patches einspielen, Release Wechsel, etwas von On Premise in die Cloud zu bringen und sowas banales wie Kunder der Mitarbeiter hat das Passwort dreimal falsch eingegeben. Ich meine, die müssen sich ja da um allen Kram kümmern und sorry, die haben nicht die Fokussierung, um ein wirklich neues Geschäftsmodell an den Markt zu bringen.
(25:50) Das heißt, da musst du wirklich ein Startup oder eine Organisation, in der ein ähnlicher Spirit ist, aber der muss voll aut sein und ne, wenn du jetzt ein Konzern hast und jetzt machst du da ein neues Geschäftsfeld, da verdienst du ja am Anfang nichts mit. Ja, und das ist für einen Konzern völlig uninteressant, ne? Aber für einen Startup, was dann durch äh sage ich mal 100 Kunden, die die freuen sich, ne, die machen ein Fass auf, wenn sie da ihre ersten 100 Kunden haben und ihr erstes Geld mit verdienen, ne? Du musst auch diesen Wechsel äh
(26:20) hinbekommen. Äh und deswegen das geht nur meiner Meinung nach über Startups mit diesem Startup Spirit und deswegen plädiere ich ja für Progressive BPM so viele Startups jetzt an den Markt zu bekommen und die am Markt auch auszuprobieren, schnell ein Feedback zu bekommen, was funktioniert, was funktioniert nicht.
(26:41) Und da bietet sich eben Progressive BPM perfekt an, weil die Einstiegshürde so niedrig ist. Wir müssen ja keine Fabriken bauen, ne? Wir müssen nur was auf unserem Laptop, was wir uns da erdacht haben und wie gesagt unendlich viele Möglichkeiten und das dann am Markt ausprobieren und gucken, was es da an Feedback gibt und entweder es taugt, dann äh hebt das Ding ja ohnehin ab, weil es rein digitale Geschäftsmodelle sind, die sehr gut skalieren oder aber das Ding taucht nicht, dann treten wir es in die Tonne ohne riesen Gelder ausgegeben zu haben. Und das ist
(27:14) eben die tolle Chance. Okay, ich ich muss noch mal zurück. Also Classic BPM habe ich gemacht in meinem Unternehmen. Ja, und ich stelle fest, okay, so da da hat sich etwas geändert und jetzt sagst du ähm ich muss mich auf die Suche nach neuen Businessmodellen in dieser Form machen.
(27:31) Kann ich, weil ich ja, wie gesagt, das Wissen durch die KI jetzt sowieso äh an auf der Bäume wächst sozusagen. Und dann sagst du aber, okay, wie wie kriege ich das jetzt dann in mein Unternehmen rein? Dann sage ich da gründig aus oder was oder ich also grundsätzlich das Wichtigste das Wichtigste ist natürlich die Ideenfindung. Ja. Okay.
(27:52) Und ähm das ist bei existierenden Unternehmen eigentlich gar nicht so schwer. Ja, also ich hatte jetzt in der letzten Woche ganz konkreten Fall und ähm da ging es um soweit denke ich kann ich sagen, ging es auch um IT-Unternehmen im B2Bereich. so ganz klassisch, ne? Ähm und dann habe ich auch gesagt, pass mal auf, geht mal auf die Suche.
(28:19) Natürlich das ist der einfachste Fall, wenn ich schon existierende Prozesse habe, ne, die ich auch am Markt noch verkaufen kann. Diese Suche ist die einfachste. Der spannende Fall ist aber, Mirko, der B2C Fall, ne? Und das ist ja gerade für Firmen, die nur im B2B unterwegs sind, ein recht schwieriges Thema.
(28:39) Auf einmal muss ich B2C denken und ja und das habe ich exemplarisch bei diesem Unternehmen gemacht und habe ihnen dann ein Geschäftsmodell ausgearbeitet für den B2C Bereich und das geht ja und deswegen auch an Unternehmen, die B2B unterwegs sind, ne? Es lässt sich mit dem, was sie tun, durchaus vieles in den Privatbereich, in den B2C Bereich übertragen und da sind die Skalierungsmöglichkeiten, weil ich ja direkt an den Endgrundenrand gehe und das ist derjenige, der am Ende des Tages immer alles bezahlt, da bin ich direkt
(29:14) an der Quelle. Ja, und das macht's natürlich extrem lukrativ und das würde ich eben und das mache ich mit den Unternehmen, ne? Wir schauen uns an, was gibt es an existierenden Assets, die man mit äh der Methodik ähm vermarkten kann. Aber viel viel spannender, muss ich ganz ehrlich sagen, ist der B2C Bereich, weil dort die Wachstumschancen eben ganz andere sind. Ja.
(29:38) Okay. Aber dazu gehört ja ein gewisses Mindset. Also, man muss äh ja unternehmerisches Mindset, lieber ja durchaus durchaus auch eine Bereitschaft haben, Risiko einzugehen. Ja, das gehört natürlich zum Progressive BPM ganz klar mit dazu, aber da möchte ich tatsächlich noch mal dieses Bild von der Titanic bemühen.
(30:03) Was nützt es, wenn ich dort das letzte rausquetsche und dort meine Liegestühle am Deck richtig positioniere, wenn der Rumpf schon längst aufgeschlitzt ist? Ne, ich bin ein großer Fan dieses Buches von Clayton Christenson, The Innovators Dilemma, wo man merkt, dass die Unternehmen einfach immer wieder dieselben Fehler machen, nicht erkennen, dass die Zeit sich dermaßen geändert haben, dass sie einfach in neue Dinge reingehen müssen.
(30:29) Und KI ist dieser Wecker, weil er alle Branchen betrifft und alle Branchen jetzt eigentlich handeln müssten. Und das ist eben die Chance, die ich jetzt hier sehe, über das Progressive BPM jedem Unternehmen die Chance zu bieten. Ich kann jetzt halt nur hier in den paar Minuten, die ich habe, nicht gleichzeitig für jeden Unternehmer, der jetzt da vielleicht zuhört, ein Geschäftsmodell machen, aber ne, ich kann es für den Handwerker machen, für den Maler, für den Elektroinstallateur, das ist überhaupt kein Problem, ne? für
(31:04) den Sportartikelhersteller, für Spielehersteller, äh für den Gesundheitsbereich, für den Finanzbereich, äh Versicherungsbereich, alles keine Themen, ne? Äh ich breche das runter. Das ist das ist echt einfach. Okay. Äh ja, das sagst du also, ähm ja, es es [gelächter] ist ein anderes Denken, nur dadurch, dass ich mich jetzt 40 Jahre mehr als 40 Jahre um nichts anderes gedreht habe bei mir als Prozesse und deren Automatisierung.
(31:32) Und da ich auch weiß, was der Prozessgesteuerte Ansatz leisten kann und wie man ihn dann einsetzt, ja, da kommt halt ein bisschen was zusammen. Und deswegen fällt es mir gar nicht schwer äh neue Geschäftsmodelle zu entwickeln für Unternehmen, für Privatpersonen, für Privatpersonen. Da sind so viele Menschen da draußen, die ich spreche, die fantastisches Wissen haben, aber nichts von den Möglichkeiten wissen, es zu vermarkten.
(31:55) Das ist doch krass. Das können wir doch nicht auf der Straße liegen lassen. Okay. Ähm, ich muss noch mal zur Zielgruppe kommen. Also, der sich noch nicht so intensiv mit seinen Prozessen auseinandergesetzt hat, ja, und der von dir und mir und von allen, die sich in der Babbel befinden, davon überzeugt werden musste, Prozesse sind wichtig und wir machen da was mit.
(32:16) Kann man diese Etappe deiner Meinung nach, also dieses classical classic BPM, ja, ähm kann man die Etappe überspringen und sich um was anderes kümmern? Okay, das ist sehr guter Punkt, lieber MKO. äh Classic BPM und Progressive BPM stehen nebeneinander. Ja. Ähm und das habe ich in diesem Artikel eben durch diesen Vergleich deutlich gemacht, ne? Wo ich gesagt habe, das repräsentiert Classic BPM ohne Anspruch auf Vollständigkeit.
(32:45) Ich habe da einfach mal so ein paar Aspekte aufgelistet, die mir in den Kopf gekommen sind und die haben überhaupt keinen Anspruch auf Vollständigkeit gehabt, weil ich nämlich dann nach der Veröffentlichung des Artikels habe ich Zuschriften bekommen, ah, ich würde das noch dazu nehmen und das noch dazu nehmen.
(33:00) Ich gesagt, ja, alles schön und gut, aber es ändert ja an der eigentlichen Botschaft nichts aus, dass ein Progressive BPM eben von der Gedankenwelt her eine ganz andere ist. Das heißt, ich würde sogar sagen, jemand, der im Classic BPM unterwegs ist, ich will es jetzt nicht übertreiben, aber den kann ich jetzt gerade gar nicht gebrauchen.
(33:17) Ja, ich brauche jemanden, der ganz anders denkt. Also es ist eher hinderlich, wenn ich aus dem Classic BPM komme. Und deswegen und deswegen bin ich auch der Meinung, dass wir gar nicht dieses Classic BPM für progressive BPM brauchen, sondern was ich brauche, ist äh der Gedanke, die die Fachlichkeit, was machen die für ein Business, ne? Wer wer sind die Kunden und was hat sich dadurch, dass sie dieses Geschäft machen an Wissen aufgebaut, dass wir jetzt vermarkten können? Und dafür brauche ich kein Classic BPM, brauche ich null. Das
(33:52) heißt, es ist keine Voraussetzung für Progressive BPM. Deswegen kann jeder sofort beginnen, wenn er dort äh das attraktiv für ihn findet, äh tatsächlich neue Standbeine aufzubauen für Umsatz, für Geld verdienen. Okay, das ist ein unternehmerisches Mindset, das man an Tag legen muss. Es sind aber es sind aber auch andere Leute, mit denen du redest, oder? Also ähm die mit denen du vorher geredet hast.
(34:19) Du tatsächlich [gelächter] reitest du reitest mir ein bisschen stark auf die alten Unternehmen rum. Ja. Ja. Ich will ja wissen, wie die wie ich will ja wissen, wie die motiviert werden. Ja, ne? Okay. Mach mal. Ich möchte ja genau aus dieser Bubble raus und ich möchte an die Menschen ran, die Fachlichkeit im Auge haben, ne? Ich ich will kein IT wissen, ich will kein klassisches BPM wissen, ja, sondern ich will die kreativen Köpfe, die, ne, also äh der sich um Textilien kümmert, ne, der T-Shirt herstellt, ne, mit dem
(34:56) möchte ich darüber sprechen, wie sieht der T-Shirt Prozess der Zukunft aus oder der Arzneimittel herstellt, wie sieht der Arzneiprozess aus, wie sieht die der Getränkeprozess aus, wie sieht, ne, ich habe jetzt mal an der Hochschule äh einen Studenten gehabt gehabt, der hat einen Tomatenprozess gebaut. Ja.
(35:16) Äh und das sind eben ganz andere Prozesse als Order to Cash. Ja. Procure to pay, higher to retire, das ist Classic BPM. Ich rede über Prozesse des Alltags, ja, die den End die den Endkunden erreichen. Das ist das Spannende, die Endkundenprozesse. Gut, dann vergessen wir mal die Alten. Ja, okay. [gelächter] Vergiss mal.
(35:39) Aber ich ich find's gut, dass du mich da jetzt auch so ins Kreuzfeuer nimmst, weil wir müssen ja diese dieses Bild vermitteln, ja, und dieses andere Denken, äh was damit einhergeht. Und ich sage nicht, dass das einfach ist, dieses andere Denken, aber ich denke, ich kann es jedem vermitteln, wer daran Interesse hat und seine Chance nutzen möchte.
(35:58) Was ist denn das andere Denken? Das andere Denken ist, ich möchte Geld verdienen auf eine andere Art und Weise wie durch Prozessautomatisierung in Kombination mit KI. diese diese Dinge zusammenzusetzen, um fachlichen Nutzen, um Mehrwert für Menschen zu schaffen für idealerweise B2C. Okay, also ich begreife schon, dass Prozesse wichtig sind für mich.
(36:21) Ja, also so Prozessautomatisierung an die Grundvoraussetzung ist, um erfolgreiches Business aufzubauen. Äh KI hilft nicht nur dabei, sondern ist praktisch Mittel zum Zweck, weil Ja. Genau. Da ist da ist im Prinzip dieses fachliche Wissen äh drinne, mit dem ich mich am Anfang auseinandersetzen kann, ne? Sehr viele Dinge.
(36:44) Ähm ich nehme als Beispiel auch sehr gerne die Altersvorsorge, ne? Altersvorsorge. Junge Menschen sollen ja anfangen noch idealerweise während der Ausbildung äh sich dort äh ein Broker zu suchen und eine Bank und ein Depot zu öffnen und dann schon so das erste Geld in ETFs reinzustecken. Ja. Und ähm dann begleiten wir äh diesen Kunden, also diesen jungen Menschen über die gesamte Laufzeit.
(37:09) Schaut dir diesen Prozess mal an, ne? Ein Altersvorsorgeprozess, der läuft, wenn der 25 ist, vielleicht auch sogar schon früher, ne, der ein Handwerk und unterwegs ist mit 16, 17, ja, und das erste Geld dort investiert und den dieser Prozess, dieser Ende zu Ende Prozess, der läuft bis er stirbt. Ende zu Ende. Ja, ist ein Wort, ne? Ja.
(37:30) Ja, das ist ein Wort. kümmert sich ums Rebalancing, um äh Brokerwechsel, falls es einen besseren gibt und wenn Gehaltserhöhung ist, 50% in den Sparplan reinzustecken, äh den Auszahlungsplan durchzuführen und so weiter. Das ganze, worum sich da der junge Mensch überhaupt nicht scheren will, ne? Das ist sehr vergleichbar zu Flight, ne? Da nehme ich ihm auch etwas ab.
(37:51) Der muss sich nie wieder drum kümmern. Wir geben ihn Lebenszeit zurück, ne? Genauso bei dem Thema. Wir geben Lebenszeit zurück. ist also nicht nur ein finanzieller, sondern auch ein emotionaler Aspekt, der damit reingeht. Ja, das ist ein ganz wichtiger Punkt, den der Michael Sus jetzt gerade anspricht. Ähm das, was du da beschreibst, holt den Kundenvorteil oder das, was im Zentrum für den deswegen auch äh B2C, ja, weil der ja, der holt den Kundenvorteil definitiv ins Zentrum des Handelns zurück, finde ich.
(38:22) So ist es. Okay. Und das dann eben in in Prozesse zu übersetzen, die das dann alles übernehmen. Das ist der Punkt. Okay. Ne, und das müssen die Unternehmen natürlich neu lernen, weil sie natürlich in ihrem Business drinne sind. Aber wie gesagt, äh ich gucke nicht so sehr äh also auch auf die Altunternehmen und dort natürlich auf die kreativen Köpfe.
(38:45) Progressive BPM ist sehr sehr stark kreativitätsbezogen, weil da sind wir Menschen einfach auch einer KI überlegen. Ja, und das ist eben dann das okay sich einfach hinzusetzen. Okay. sich einfach hinzusetzen und die Tools, die man hat, zwar zu nehmen, ja, aber das eigentliche die eigentliche Brainarbeit, die kreative Arbeit damit ist ganz genau und da und damit rücken wir auch eine KI wieder dahin, wo sie hing gehört als Mittel zum Zweck, nämlich zum Nutzen zum Nutzen der Menschen einzusetzen und das dann eben automatisiert
(39:18) ausführen über unsere Prozesse. Okay, ich trau mich gar nicht zu fragen. Ja, weil ich ja, du hast mich jetzt hier als alten Sack bezeichnet und habe gesagt, ich rede zu viel über den alten Scheiß, lass über neuen Scheiß reden. Nein, war ironisch. Wie wie läuft denn so ein Projekt ab? Also, du setzt dich mit anderen Leuten zusammen.
(39:37) Das erstmal, ne? Also im Vergleich zu dem, was vorher war. Genau. Wir machen wir machen ein Brainstorming. Ja, in welchem Business bist du unterwegs und was hat sich dort für ein Wissen aufgebaut, dass man wieder verwenden kann? Ich gehe aber auch ganz anders ran. äh gucke mir, ohne dass ich mit den Menschen schauen, schon mal so den ihre Expertise auf der Webseite an, ja, und überlege, wie kann man daraus etwas für den normalen Menschen rausholen und überlege mir dann ein Geschäftsmodell.
(40:03) So, und das schlagen wir dann vor und dann gibt es unterschiedliche Arten, wie man dieses Projekt jetzt realisieren kann, ne? Und äh da bieten wir von der TH, also Technische Hochschule Ingolstadt, für die, die das zum ersten Mal holen, da bin ich ja äh unterwegs. Und äh wir haben jedes Jahr Projekte, wo 10, 12 Studierende ein ganzes Semester lang an einem Thema arbeiten und dann kann das Unternehmen sagen, du, das will ich jetzt ausprobieren, ne? hat natürlich den Nachteil, dass es natürlich Zeit dauert, ein ganzes Semester und
(40:33) natürlich relativ unerfahrene Studierende da Software entwickeln, aber wir haben immer sehr sehr gute Coaches ä dafür sorgen, dass die Qualität auch stimmt. Da kann man auf diese Art und Weise mal einen ersten Piloten versuchen, ne? und ein MVP, das kriegen wir in einem Semester hin. Also ein Minimal Vable Product kriegen wir hin in einem Semester und das könnte man dann mal am Markt ausprobieren.
(40:58) Oder aber man sagt äh ich für mich ist das wichtig, für mich ist das soll das mal strategisch werden, dieser neue Gedanke, diese neue Idee. Äh, ich gründe selber diese Startup und stuffe, also liefere auch die entsprechenden Leute, die ziehen wir aus dem Unternehmen ab, ja, und die sollen das jetzt bauen, ja, und am Markt ausprobieren.
(41:20) Das ist eine Möglichkeit. Oder man sagt, ich habe zwar die Idee, aber ich habe keine Entwicklungsressourcen, ne? Und dann können wir auch diese Entwicklungsressourcen, wir stehen ja in Verbindung mit Unternehmen, die den prozessgesteuerten Ansatz beherrschenm und dann bauen die den ersten Produkt. Und da sind wir jetzt habt ihr natürlich wieder gehört Prozessgesteuerter Ansatz.
(41:39) Ich bin tatsächlich auch davon felsenfest überzeugt, dass diese neuen Lösungen nur über den prozessgestuerten Ansatz nachhaltig gebaut werden können. Das ist noch ein ganz wichtiger Punkt, ne? Jetzt müsste ich noch wieder auf diese Theorie vom Prozessgestalten an einmal kurz einmal kurz bitte doch einmal kurz bitte, weil weil die Bau die Bausteine sind schon relativ wichtig.
(41:59) Also ich komme noch mal gleich auf deinen Businessmell noch mal zurück um versuch das zu erklären, aber der prozessgesteuerte Ansatz schon mehrfach gefallen. Genau. Der prozessgesteuerte Ansatz ist daher essentiell, weil die prozessgesteuerte Architektur dafür sorgt, dass Fachprozesse von Integrationsprozessen sauber getrennt sind.
(42:17) Ja, das heißt, dass der Fachprozess auch genauso bleibt äh wie wir ihn in der Ausführung dann haben, also wie man ihn sich überlegt von der fachlichen Seite her und dann ähm die Integration in die jeweilige ITLandschaft äh dann separiert wird. Warum ist das für ein Unternehmen? Ich muss dich kurz unterbrechen, deine Kamera ist ausgefallen.
(42:40) Vielleicht kannst du noch mal am Kabel ruckeln. Jo, ich kann es noch mal einen und ausschalten. Also bei mir leuchtet es, aber ich kriege jetzt hier äh schauen wir mal. Na, ich habe nur diese eine Kamera. Ich glaube, ich muss jetzt im Dunkeln weitersprechen. Ich hoffe, das ist okay. Dann machen wir im Audio weiter, dann wird es okay. Aber zu hören bin ich noch, ne? Du bist hervorragend zu hören, ja? Ja, okay. Das ist auch das Wichtigere.
(43:15) Also ähm der Prozessgesteuerte Ansatz sorgt eben für diese Trennung und das ist ja das, was ich schon immer beklage, äh dass bei allen anderen Prozessimplementierungen Fachlichkeit mit Integration in ein BPMN Modell äh zusammengeführt wird. Und das macht eben der Prozessgesteuerte Ansatz nicht, weil er Fachlichkeit von Integration sauber trennt.
(43:35) Und das hat jetzt natürlich den gigantischen Vorteil, wenn ich jetzt eine Lösung habe im B2C Bereich und das funktioniert beispielsweise für Deutschland, dann kann ich dieselbe fachliche Lösung hernehmen und sie in Österreich, in der Schweiz, in Italien you name it, einsetzen äh und müsste dann nur gegebenenfalls die äh Systeme, die dann dort im Einsatz sind, in der Integrations äh in der Integrationsschicht miteinander verbinden.
(44:01) Und äh von daher kann ich dann eine Fachlichkeit weltweit sofort mehr oder weniger einsetzen. Und das ist eben ein unschätzbarer Vorteil, den nur der prozessgesteuerte Ansatz ins Felde führt. Und deswegen äh kann das auch nur damit funktionieren, meiner Meinung nach. Ja, und ist ja auch eine eine super Ergänzung zu dem, was Progressive BPM eigentlich ausmacht, ne? Also im Grunde sagst du, du gehst zu einem Unternehmen hin ähm und äh redest mit denen darüber, was was sie bereits haben, ja, und was sie daraus entwickeln können, um äh weiterhin am Markt agieren zu können.
(44:36) Der prozessgesteuerte Ansatz ist die Basis von von allem, was was das betrifft und du kannst dann natürlich auch aus dem Produkt ähm einfacher mehrere Produkte oder erfolgreiches Business bauen, weil du die Trennung zwischen dem einen und dem anderen hervorragend technführt hast. Okay, so ist es genau, ne? Und du hast eben die vollständige Transparenz, ne, weil eben alles auf BPMN und Process Engines basiert.
(45:03) Das heißt, das ist tatsächlich der Nucleus BPMN Process Engine Prozessgesteuerter Ansatz. Die Story bleibt da sehr k äh konsistent erhalten. Ja, und ist damit natürlich auch ein Booster äh im Vergleich zu anderen Ansätzen. Das ist ja auch noch mal ein Unterscheidungs äh Kriterium gegen dem, was die Welt da draußen gerade tut.
(45:25) Ja, und das dazu möchte ich eben auch motivieren, dadurch, wenn wir ganz viele sind und da darauf hoffe ich, ne, dass das geteilt wird, dass das inspirierend ist, ja, für viele viele da draußen vom Privatmenschen, das ist mir eben auch ganz wichtig. Ich will ja aus der Babble raus. Ich will ja nicht in diese BPM Bubble bleiben, sondern ich will ja raus.
(45:46) Ich will ja an die Fachlichkeiten, an Lösungen für Menschen. Und deswegen kann da auch eine Privatperson, die das jetzt hört und äh vielleicht im Judo, ne, also was gar nichts mit seinem Job zu tun hat, ne, Judo Experte ist und auf mich zukommen und sag: "Pass auf, ich kenne mich im Judo aus und können wir ein Geschäftsmodell rausmachen.
(46:04) " Dann sage ich, na klar, ne? Dann kann der Boxer auch genauso kommen. Dann nimm jede Sportart. D machen wir sofort Geschäftsmodelle raus. Also die Einsatzmöglichkeiten sind einfach so gigantisch groß. Okay, ich muss es noch mal theoretisch durchgehen. Ich habe Wissen zu einem Thema X. Ja. Ja. So. Und ich sage auch eigentlich bin ich so schlau auf diesem Gebiet, ja, ich würde gerne ein Geschäftsmodell daraus entwickeln.
(46:28) Ja. Ähm, dann setze ich mich mit äh mit einer Person zusammen, setze ich mich mit dir zusammen. Ja. Und äh ja, wir brainstormen darüber äh was denn ähm erstens mein Wissen ausmacht oder äh und dann reden wir darüber, wie wie man das äh zu Kohle machen könnte. Genau. Da denke ich, kann ich bei helfen, ne? Also auch ein Beispiel wieder aus der Praxis an der Hochschule ähm ist man das Thema Ayurveda hochgekommen.
(47:01) Ja, Ayurveda ist so zu Lifestyle, ne? Wie wie ernähre ich mich, verhalte ich mich richtig? Und dann haben wir auch da ein Geschäftsmodell rausgemacht. Das Problem bei meinen Studierenden ist, wir bauen dann immer was Schönes und äh dann wollen sie nicht weitermachen in dem Sinne, dass sie gründen wollen.
(47:17) Also da ist die die Gründungshemmnis relativ hoch, ne? Dieses Tomatenbeispiel, ne, ist auch von meinen Studierenden gebaut worden. Und so entstehen äh theoretisch, ne, ne, nicht nur theoretisch, sondern praktisch an unserer Hochschule sehr, sehr viele schöne Geschäftsideen und Modelle. Nur die Studierenden äh sind dann natürlich auch äh in ihren Abschlussarbeiten gefangen und haben teilweise auch schon Anstellung, weil sie Dual studieren. Ja.
(47:46) Äh und dann fehlt eben so der letzte Schritt, dass einer sagt: "Okay, ich treibe das jetzt weiter." Das fehlt uns ein bisschen. Also, wer wer das hier auch hört und Lust hat bei den Themen, die ich jetzt schon genannt habe, zu sagen, äh oh, das klingt aber gut, das würde ich gerne weiterführen, äh können sich auch gerne an mich wennen.
(48:02) Ich muss mal die Technologie noch mal abfragen. du dein Portfolio, dein Portfolio, dass du hast, ja, also alles, was mit Prozessautomatisierung im Zusammenhang steht äh inklusive KI Nutzung in Form XY immer noch was da so machbar ist, das nimmst du und bringst es praktisch in das Brainstorming und die Umsetzungsphase dann mit hinein, richtig? Ganz genau.
(48:25) Ja, also von den Technologien her, das ist alles kein kein Hexenwerk, ne? Also natürlich im Zentrum BPMN conforme Process Engines. Welche das ist, wie gesagt, ist mir vollkommen wurscht. UI Technologie, was immer diejenige, das Unternehmen oder die Person gerne haben möchte. Integration, Open Source.
(48:50) Ja, diejenigen, die mich kennen, die wissen, in meinen Vorlesungen nehmen wir immer fürs Messaging Active MQ und für die Integration Apache Camel. Alles Open Source, aber Enterprise Qualität, das ist mir wichtig. Dann äh eine Programmiersprache. Meine Lieblingsprogrammiersprache ist natürlich von meiner Vergangenheit her Java äh mit Persistenz.
(49:09) Also, ich brauche eine Datenbank äh Anbindung. Ja, und äh das das war's im Wesentlichen. Ja, und damit kann ich wunderbar äh am Markt starten, ne? Und diese ganzen Jetzt muss dieser dieser Boxhaken, der muss natürlich jetzt noch raus. No Code, Low Code Plattform halte ich dafür für ungeeignet. Ich, weil ich setze einfach auf Standards, ne? Ich will mich da einfach nicht abhängig machen.
(49:35) Äh, das haben wir auch schon oft thematisiert. Ich bin ein freiheitsliebender Mensch und deswegen braucht es auch Technologien, die Freiheit ausstrahlen und das passt nicht so richtig zu No Code Low Plattform. Das ist also hier ja jetzt noch mal auf den Michael Sus zurückzukommen. Ja, der Kundenvorteil überholt den Anbietervorteil.
(49:53) Das ist der Anbietervorteil ist dir ja auch maximal wurscht schon Ewigkeit oder? Ja, richtig richtig. Ja. Ja, da hältst ja auch nicht hinterm Berg. Ich meine klar müssen alle Geld verdienen, das sowieso. Ähm, aber primär sollte schon der Kunde und und der Nutzende im Vordergrund stehen. Nutzen. Richtig. Und wenn ich und wir haben jetzt eben neue Möglichkeiten, diese PS auf die Straße zu bringen, ne? Und und deswegen so ein Wachrütteln äh diese Kombi jetzt ausgelöst durch KI, das ist unbestreitbar, ne? Die KI hat das jetzt noch zusätzlich befeuert, das Tempo
(50:28) innerhalb der digitalen Transformation und äh deswegen da Ressourcen und Zeit auf Optimierung zu setzen, äh wo dort eben diese neuen Möglichkeiten sind und wo jetzt ein neues Zeitalter beginnt und wir es gestalten können. Warum sollte ich mich denn da in die zweite Reihe setzen, wenn ich die erste Reihe besetzen kann? Ja, und das leuchtet mir nicht ein und dazu möchte Progressive BPM einen Beitrag leisten.
(50:54) Okay. Ähm, mir gefällt der Mindsetansatz, also der also dieses dieses Ja, wir wir haben jetzt die Chance, warum machen wir denn den alten Scheiß? Ja, äh wir sollten was Neues tun und wenn wir dann mit auf die Nase fallen, dann machen wir wieder was Neues und dann machen wir Neues. Ja, genau. So ist es, weil eben auch die Investitionen übersichtlich sind.
(51:18) Ne, ich meine, [räuspern] das ist ein reines Software Business und ich sage auch zu meinen Studierenden immer, das was ihr braucht, das habt ihr bereits vor euch stehen. Die sitzen ja immer alle mit ihren Laptops da. Mehr brauche ich nicht und auf geht's. Ausprobieren. Ja. Mhm. Und das ist einfach eine ganz tolle Chance.
(51:37) Und ich denke, durch diese USPS, die wir ganz explizit in Deutschland haben, äh eben durch unsere Prozessaffinität, ja, von wirklich dem gesamten Unterbau her zu den Technologien, die wir haben, bis auch zu dem methodischen jetzt gerade auch für die äh Startup Szene und für die neuen Geschäftsmodelle, wir sind dafür bestens aufgestellt und ich will mir diese ich will diese Chance einfach nicht äh entgehen lassen, ne? auf einmal kommt dann ne ein die Amerikaner, die Chinesen oder die Inder, die ja deutlich mehr sind äh um die Ecke. Aber wir haben
(52:12) eben diese Prozessaffinität und diese Stärke nicht in Optimierungen zu vergeuden, sondern sie eben zu nutzen, um hier das Zeugs nach vorne zu treiben. Du hast ja mal Weltenrettung so [gelächter] als Thema für uns überschrieben. Ja, tatsächlich, ich sehe diese Chance. Ja, warum nicht? Ich ich habe ich ziehe den Hut vor vor diesem Ansatz. Definitiv.
(52:35) Ja, aber aber ich habe mich aber ähm also deine Studenten, ne, anders, wie sage ich jetzt? Ich will kein Zweifel sehen, aber äh dieses dieses ähm den also es war schon schwierig, den alten Scheiß den Leuten beizubringen. Alten Scheiß, ich sage der alten Scheiß mit Absicht. Ähm ähm also wer sich nicht bewegen wollte, wollte sich schon damals nicht bewegen.
(52:57) Ja. Mhm. ähm der äh guckt oder hört dem Orchester auf der Titanic lieber zu, als sich doch überhaupt noch mal Gedanken darüber zu machen, was denn anders sein könnte. So. Mhm. Äh den kann man im Grunde schon abhaken. So. Mhm. Ähm das Mindset nach vorn zu schauen, Neues zu entwickeln und äh und auch auszuprobieren und auch das Recht zu haben, zu scheitern, das ist auch nichts, was alte und her althergebrachte und äh ähm konservative Denkweisen ähm unterstützt, ne? Das braucht braucht man nicht. So.
(53:33) Ja. Ähm wo sitzt die Zielgruppe? Also, wo s wo wo finde ich wo die begeisterten Menschen, die sagen, komm, lass uns mal von vorne gucken, lass mal machen. Also gerade in einer Situation, wo die wo die wo die unterschiedlichsten Branchen auch echt auf der Schnauze liegen aktuell, ja, ähm und die dann auch sagen, okay, also jetzt zu investieren in etwas, was erst in 3, 4, 5 Jahren die ersten 20 Kunden bringt, habe ich ein bisschen Schiss, habe ich ein bisschen Schiss vor.
(54:06) Ja, was gibt dir den Optimismus, dass das ähm funktioniert, was du da beschreibst? Gut, äh, dass das funktioniert. Ich meine, da da will man immer die Garantie haben, ne, dass das, was ich da macht, nicht Ja, sie hängt davon ab, dass wir Dinge am Markt ausprobieren und der Markt entscheidet, wie etwas entwickelt wird oder was dabei rauskommt.
(54:32) Nur nimm mal dieses Beispiel mit dem Flightride, das ist doch ein No brainer. Ja, da muss ich doch gar nicht lange überlegen. Oder dieses Beispiel dort mit der Altersvorsorge, ne? Wenn ich jetzt meinen Kindern sage, pass mal auf, du musst dich nicht mit Börse auseinandersetzen, mit Brokern, mit dem ganzen ETF Geraffel, sondern es gibt eine ja wissenschaftlich fundierte Vorgehensweise.
(54:53) Wenn du das über dein ganzes Leben machst, kannst du sicher sein, dass am Ende für deine Altersversorgung was rausmacht und du musst dich nie wieder dein ganzes Leben lang darum kümmern. Und das meine ich damit, das sind so noiner äh Geschäftsideen. Das würde doch jeder sofort machen. Und nach diesen äh Beispielen suche ich so und ich kenne mich ja jetzt nicht in jeder Branche aus, aber es gibt doch, ich meine, ein Unternehmen macht seit Jahrzehnten ein gewisses Business und du kannst mir nicht erzählen, dass in der gesamten Belegschaft oder auch der Unternehmer
(55:24) selber, ich meine, weswegen ist er denn Unternehmer geworden? Äh ja, [schnauben] okay, es gibt welche Nachfolge, aber das ist ein anderes Thema. Aber trotzdem, es gibt doch in jedem Unternehmen, ne, Leute, die sagen und äh eine Affinität haben, äh Neues zu gestalten. Also, das kannst du mir nicht erzählen.
(55:41) Da würdest du mir jetzt hier einen Menschenbild zeigen, auch gerade in Deutschland, wo nur noch Bedenkenträger und das ist aber nicht so. Ja. Und natürlich es es geht an die Leute, die Lust haben, neues auszuprobieren. Und noch mal, wir haben alles an Bord. Ja, die die Anfangsinvestitionen sind überschaubar und das ist eben der Trigger, wo ich sage, Menschenskinder äh einfacher geht's nimmer.
(56:13) Wir haben gesehen, wenn man die Internet äh Blase Internetblase, die Internetzeit, die haben wir schon verschlafen, aber bei der digitalen Transformation können wir noch was wuppen. Ja, und dazu möchte ich motivieren und äh wie gesagt, ich möchte auch ganz wichtig aus dieser Bubble rauskommen, ne? Und, ne, ne, du kommst immer wieder, wen spreche ich im Unternehmen an, aber ich will ja raus aus dem Unternehmen.
(56:37) Wer sind denn die Kunden von diesem Unternehmen? Ja, haben die denn vielleicht auch noch Ideen? Ja, also der der Adressatenkreis, weil du mich immer wieder danach fragst, der ist wesentlich größer. Ja. Äh was man auch sagen kann, an eine privat an eine Warte, ein ein Punkt noch, ein Punkt [gelächter] an eine Privatperson gerichtet.
(56:58) Was nervt dich jeden Tag, ne? Was hältst du nicht aus, ne? Und was geht dir auf den Senkel? Kommen wir her und wir gucken, wie wir daraus eine Lösung bauen können. Das wäre z.B. für die Privatperson eine Frage. Ja, und da gibt's bestimmt was. Da fällt dir doch auch sofort was ein, was dich nervt. Mich nervt gar nichts.
(57:18) Ähm [gelächter] ähm aber dein Ansatz ist doch schon B2B. Ja, also es ist ja du auch wenn du sagst, du würdest die Lösung die Lösungen sind richtig. Ja. Ja, aber du Ja. Ja, deswegen rede ich ja von dem von von der Zielgruppe. Dein dein Ansatz ist schon B2B. Ja, die Lösung, die du dann baust, sind B2C. Das ist richtig.
(57:39) Das ist indirektes Business, dass du dann oder das ist Geschäft, dass du für ihn ermöglich machst, aber die Ansprache deiner Zielgruppe erfolgt B2B. Also du musst dir ja jemanden im Unternehmen suchen, der sich Gedanken macht. Äh dann ist es auch eine ein eine Frage deines Mindsets. Ja, also sind suche ich mir die äh innovativen, kreativen äh nach vornenker, ja, oder beschäftige ich mich mit den Pfeifen, die seit 20 Jahren das schon noch mal so machen? Da man kann nicht jeden retten.
(58:08) Ja, aber das Nein, natürlich das ist mir vollkommen klar, aber die Botschaft ist eben es es sind die Chancen nie besser gewesen als heute. Und noch als Ergänzung lieber Mirko, ja, du sagst, ich gehe an B2B, nicht nur, sondern eben auch, ne, jetzt äh eine Person da draußen, die sich jetzt hier in diesem Podcast oder in in unserer in unserer Übertragung verirrt hat und äh auch erkennt, ne, ich möchte da eben diese Tomatenpflanze aufziehen und ich habe ein super Wissen dazu, wie ich Tomatenpflanzen hägen und pflegen muss, damit ich dort
(58:43) Spaß dran habe, ne? Und dann fange ich im Haus an. Also jemand, der in der Stadt wohnt, der hat halt keinen Garten notwendigerweise und der möchte das zu Hause in in seinen Blumentopf oder Tomatentopf da aufziehen. Was muss ich da alles beachten bei der Düngung, beim Wasser, bei der Pflege, beim zurechtschneiden und so weiter.
(59:01) Das kann mir ein Mensch von der Straße vielleicht besser erklären als jemand anders. Okay, aber dann wird er ja zum B2B Kunden für von dir, indem er dieses Wissen ein Stück Software packt und daraus ein Geschäftsmodell entwickelt und an an Elfriede in Ortendorf Okrilla vertickert, weil die auch wissen will, wie es wie es funktioniert.
(59:19) Okay, gut. Gut, wenn wir das so erweitern, die Definition auch an noch nicht existierende Unternehmen. Ja, kann. Okay, okay, okay. Ja, gut, habe ich verstanden. Ich find's bisschen traurig, dass deine Kamera ausgefallen ist. Wir sind schon wieder eine Stunde unterwegs. Volka ähm äh wer wer sich mit dir unterhalten möchte, das Thema vertiefen möchte, ähm macht was du der schreibt mir einfach eine E-Mail.
(59:44) Also meine E-Mailadresse ist ohnehin bekannt wie ein bunter Hund, also die ist nicht so schwer rauszufinden. Einfach eine E-Mail, ne? Und wenn er das gerne auch über Studierende ausprobieren möchte, dann gucken wir, dass wir das in unsere Projekte reinbringen und dann heben wir da was auf der aus der Taufe. Ja.
(1:00:01) Okay, also einmal mit dir reden. Also jetzt jetzt, wenn ich mir wenn ich sagen würde, ich möchte mein Was habe ich denn für ein für ein Wissen? Ich habe kein Okay, ich würde mein meine Backkünste, ja, wenn ich Schrippen backen so, wenn ich das in ein Business umwandeln möchte und mit dir darüber rede und du sagst, okay, die Software, die wir dafür brauchen, würden meine Studenten in einem Semester in ein MVP äh hinbiegen.
(1:00:29) Ja, also das wäre so der Okay, das wäre der Weg, beide gehen könnten. Genau. Ganz genau, ne? Dann, ne, dann haben meine Studierenden ein tolles Thema, an dem sie arbeiten können, ne? Und äh es würden dann eben diese Ideen, dieses Wissen in dieser Form ausführbar gemacht. Ja. Okay. Und dann könnte man auf alle Bäckereien zugehen und sagen, also die besonderen Brötchen von Pavlak, die könnte man auf diese Art und Weise backen.
(1:00:56) Dafür musst du Okay. So. Ja, also äh eigentlich sind meine Prozesse Bäckerei übergreifend. Ich konzentriere mich nicht auf eine Bäckerei, sondern es geht ja um Ja. Ja. Ja. Also das meine ich ja, also auch was ich was Sonntagsbestellung, damit der Service für den für den Kunden, für den Endkunden ja äh im Vordergrund steht und entsprechend abgewickelt werden kann, dass er bei einem Brötchenautomaten am Sonntag äh sich da irgendwas hin äh abholen kann und schon bezahlt hat übers Netz oder was weiß ich. Das ist ja alles Software,
(1:01:28) die dahinter hängt und könn Okay, genau. Ja. Ähm, gut. Volka, lass uns reden. Nein. Ähm, ich habe es verstanden. Ich find's ich find's ähm immer wieder sehr erfrischend, wie wie nach vorn du denkst. Ja, also äh das muss getan werden. Also Leute, ja, hört auf ähm der Musik zuzuhören, macht selber Musik und legt los.
(1:01:54) Ähm das ist sehr sehr Musik ist ein schönes Stichwort, ne? Da kommt ja auch der im Artikel habe ich es gesagt, der Name Progressive BPM hier. Der ist ja bei mir durch die Progressive Rockmusik entstanden, die ja, wo ich ein großer Fan von bin. Ja. und mit Bands wie Pink Floyd, Genesis und Yes groß geworden bin. Also und wie gesagt, der Begriff Progressive ist auf gar keinen Fall politisch gemeint, sondern wirklich durch die Kreativität der Musik, die damals entstanden ist, nicht konventionell, anders denkend mit Überraschungen, eben
(1:02:26) die Kreativität, die dort ausgelebt wurde. Und das ist das, was meiner Meinung nach eben im klassischen BPM fehlt. Und davon möchte ich das klassische BPM befreien sozusagen und in diese kreative Welt überführen. Deswegen noch mal Classic bleibt, ja, das will ich nicht ersetzen, sondern ich will es um eine Nuance ähm schon eine kräftige Nuance, weil es ein anderes Denken, also es ist eine massiver Wandel verlangt und ich eigentlich mit dem Wissen des klassischen BPM im Progressive BPM nicht so viel anfangen kann, außer die
(1:03:02) Technologien zur Automatisierung. Ja, aber ansonsten liegt dem eine ganz andere Denkweise zugrunde. Ähm ja, daher kommt es also und das wollte ich in diesen Namen reinbringen. Das ist dir gelungen auch das heute darzustellen ist dir gelungen. Mir ist aber auch gan klar, ja, ähm dass es ein Realitätsbezug hat, wenn du sagst, okay, kannst Classic BPM kannst du machen. Ja.
(1:03:26) Ja, das ist aber ja das also die Zusage kannst du allen geben, aber das sind nicht deine Kunden, mit denen du dich in Zukunft beschäftigen möchtest, wenn ich das das ist richtig, ne? Das sind, wie du es auch gesagt hast, äh die nach vorne Denker und wo wir kollaborativ was aus der Taufe heben können.
(1:03:45) Natürlich je breiter, desto besser, je mehr das sehen, bitte von daher bitte teilen, ja? ähm, dass es hier eben diese neuen Möglichkeiten gibt, von denen einfach viele es nicht wissen, ne? Also, ich glaube kaum, dass jetzt äh Handwerker, regelmäßige Zuschauer bei dir sind, aber dieses Video ist für den Handwerker, ne, für den Gärtner oder Gärtnerinnen und äh für alle da draußen, für alle Branchen, ne? Schaut euch das an und guckt, ob wir da was machen können und zwar im großen Stil.
(1:04:18) Ja, ich würde jetzt noch mal den Artikel, den du jetzt mehrfach erwähnt hast, noch mal in die Kommentare schreiben oder überall hin, wo äh nicht alle bei drei auf dem Bäumen sind, damit sie alle wissen, wo der Ankerpunkt ist, sich das noch mal erklären, lassen können und inhaltlich erfassen. Ansonsten können sie alle dir eine E-Mail schreiben und mit dir reden.
(1:04:38) Du kommst nächste Woche schon wieder. Ähm ich ich bin gespannt, ob die ob ob es da schon Reaktion gegeben hat. Äh, wir unterhalten uns beim nächsten Mal wieder über das können wir dann Nee, wir reden über Automatisierung. Das ist ja ja, das ist ja nicht das klassische Erfassen von von Optimus Z. Ja, okay. Genau. Genau.
(1:04:58) Da kann man sich dann in unserer in unseren technischen Talks kann man sich das anschauen, wie das dann unter der Haube aussieht, was ja durchaus auch interessant sein kann und da haben wir schon einige Folgen zu gedreht. Ja. Ähm, deswegen habe ich noch mal nach der Technologie gefragt. Also du bist dir und dem Gedanken der Weltrettung mit Hilfe von Open Source Workflow Engines äh treu geblieben.
(1:05:19) Definitiv. Du hast ein Gesamtbild geschaffen, wenn ich das mal zusammenfassen darf, ja, von deinem Prozessgesteuerten Ansatz über neu, ich sag's mal, neue Definition ähm der der äh der Zielgruppe, ich muss es mal so jaus und und dem technologisch äh freien, ich sag mal anbieterfreien, also ich mir gefällt immer anbieterfreien Ansatz, das hast du in einem gerade äh in eine Linie gebracht, die sehr sehr sehr plausibel ist für mich sehr plausibel vielleicht auch we ich mich damit auch so beschäftigt habe und zu viel mit dir geredet habe Volka,
(1:05:56) aber [gelächter] hat abgefärbt. Nein, es ist ja auch wichtig, es es soll neben dieser ganzen Schwarzmalerei, die wir da jetzt zu oft da draußen hören, durchaus ein kleines Lichtlein setzen, dass wir eine Chance haben und dass wir sie bitteschön ergreifen sollten. Das ist tatsächlich der Appell an alle da draußen.
(1:06:16) Und wenn es für euch persönlich nichts ist, dann gibt's an andere weiter. Da gibt es und da bin ich mir hundertprozentig sicher, sehr, sehr viele Menschen da draußen mit kreativen Gedanken. Äh, lasst uns die in Lösungen überführen. Ja, warte mal. Ach so, jetzt habe ich das hier noch mal in den falschen Chat gepackt.
(1:06:34) Jetzt packe ich das hier noch mal rein, äh was die was den Artikel angeht. Dann hier erstmal drin und wir werden das da überall noch mal ein bisschen entsprechend äh promoten. Ja, sehr spannend. Volker. Äh, ich danke dir für die Ausführung. Ähm, wir bleiben ja im Kontakt. Ähm, wir gucken mal, ob ich meinen Bäckereihandwerk nach vorne kriege oder äh ob du mal berichten kannst, wie das wie das äh ein paar Stories würden mich interessieren.
(1:07:02) Ich würde da gerne mal hören, wie wie die wie deine Kundschaft beschaffen ist, die du auf diese Art und Weise kennengelernt hast. Und was mich noch interessiert, äh lass uns mal darüber reden, wie ähm wie neu oder wie anders das war im Vergleich zu dem, was die Kunden vorher gemacht haben. Mhm. Äh denn das ist, glaube ich, der Knackpunkt schlecht hin.
(1:07:25) Ja, also wenn jemand sagt, ich habe bisher weiß ich was äh die Übersetzungssoftware intern für mich gemacht und jetzt habe ich entdeckt, daraus kann ich ein Produkt machen und dann mache ich das auf folgende Art und Weise. Solche Geschichten sind wirklich extrem spannend, glaube ich. Ja, wir starten ja jetzt erst mit dieser Kampagne, sage ich mal, und ich hoffe, dass ich da sehr schnell eben konkrete Anwendungsfälle herauskristallisieren, die wir dann auch hier präsentieren sollen.
(1:07:50) Alles klar, dann lass uns später wieder drüber reden. Ansonsten sehen wir uns nächste Woche. Das hast du noch auf dem Schirm, aber hallo, da freue ich mich drauf. Dann geht's wieder um Technologien. Dann geht's um Technologien. Okay, alles klar. Ich wünsche dir einen schönen Tag. Äh lass uns ähm den Leuten, die nach vorne denken, eine eine ordentliche Gemeinde zurecht zimmern, damit die anderen äh ihren alten Scheiß machen können.
(1:08:16) Also das genau ich bin dafür in diesem Sinne auch danke schön für die Chance, das hier mit dir diskutieren zu können und präsentieren zu können und schauen wir nach vorne. Ich habe jedenfalls große Lust darauf und an alle danke fürs zuschauen und bis zum nächsten Mal. Ciao ciao, bis dann. in your face. [musik] Ich bin raus.
(1:08:54) Wir sehen uns nächste Woche.