processpitch MEMORIES, Last Release PARTY

Heute wird gefeiert – und Abschied genommen. Mirko und seine Gäste Andreas, Christian und Andi nehmen die letzte Version der Camunda 7 Community Edition auseinander. Kein Prozessmodell, sondern eine Abrechnung mit 13 Jahren Open-Source-Geschichte.

Die Fakten: Warum Camunda 7 eingefroren wird

  • Letztes Release – Camunda 7 CE wird nicht mehr weiterentwickelt.
  • Gründe: kriegen wir noch raus
  • Alternativen: Camunda 8 setzt auf Event-basierte Architektur – schneller, aber nicht kompatibel.

Die Debatte: Open Source als Türöffner oder Konkurrenz?

  • Andreas: „CE war der größte Konkurrent der Enterprise-Variante.“ Kunden probierten CE aus, weigerten sich oft zu wechseln.
  • Christian: „Open Source hat Camunda groß gemacht.“ CE brachte Camunda in Konzerne – oft über Entwickler, nicht über Entscheider.
  • Realität: CE war Door-Opener, aber wirtschaftlich unattraktiv. Enterprise lockte mit Support, Compliance und Cockpit-Features.

Die Lehren: Was bleibt von der Community Edition?

  • Mindset über Tools: Echte Prozess-Profis denken in Abläufen – nicht in Lizenzmodellen.
  • Support vs. Freiheit: Enterprise ist die „Versicherung“ für Chefs. CE erfordert Eigenverantwortung.
  • Deutschland-Problem: „Was nichts kostet, ist nichts wert“ – hierzulande schwer zu vermitteln.

Die Zukunft: Prozessretter-Champion statt Camunda-Hoodie
Die Idee:

  • Neue Auszeichnung: „Prozess Retter Champion“ (Arbeitstitel) – agnostisch, toolunabhängig, für echte Prozess-Verfechter.
  • Bewerbung: Nominiert Kandidaten, die Prozesse leben – ob bei der Bäckerschlange oder im Kerngeschäft.
  • Next Steps: Auszeichnung auf der #WorkflowAnalytica 2026.

Fazit
Das Ende von Camunda 7 CE ist ein Stück Prozessgeschichte. Aber: Echte Innovation entsteht im Kopf – nicht in einer Lizenzdatei.

#ProcessPitch #Camunda #OpenSource #CommunityEdition #ProzessRetterChampion